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Peter Bosz hatte im Sommer ursprünglich nicht vor, Ajax Amsterdam zu verlassen. Warum es doch zum Wechsel zu Borussia Dortmund kam, verrät der Trainer nun.

Borussia Dortmund hat im vergangenen Sommer Peter Bosz als Nachfolger von Trainer Thomas Tuchel geholt. Doch die Verpflichtung des ehemaligen Coaches von Ajax Amsterdam wäre beinahe geplatzt.

Denn Bosz hatte eigentlich nicht vor, den UEFA-Europa-League-Finalisten der letzten Saison zu verlassen. Das hat der Niederländer am Samstag in einem Interview mit dem Algemeen Dagblad verraten.

Als die Verantwortlichen des BVB das erste Mal auf Bosz zukamen, antwortete er laut eigener Aussage: "Das macht im Moment keinen Sinn. Ich habe am Donnerstag ein Gespräch mit Ajax. Sollte der Verein meine Forderungen erfüllen, werde ich bleiben."

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Van der Sar bleib stur

Die von Bosz genannten Forderungen drehten sich um den Trainerstab bei Ajax. Bereits im Januar 2017 war er an die Bosse des Amsterdamer Traditionsklubs um Geschäftsführer Edwin van der Sar herangetreten, um personelle Veränderungen anzuregen.

Trotz mehrmaligem Nachhaken wurden ihm diese Wünsche jedoch nicht erfüllt. Dann begann Bosz, mit Dortmund zu verhandeln.

"Als sich herausgestellt hat, dass Ajax nicht intervenieren würde, habe ich gesagt: 'Okay, Dortmund will auch sprechen. Ich werde das wahrnehmen'", erklärte Bosz der niederländischen Zeitung weiter.

Bosz wehrt sich gegen Image

Bosz betonte darüber hinaus, stets transparent vorgegangen zu sein: "Edwin wusste über jede Kleinigkeit bescheid und der Klub hat eine Entscheidung getroffen, was mehr als sein Recht ist."

Gegen das Image, nur auf das größere Gehalt aus gewesen zu sein, wehrte sich der 53-Jährige vehement. "Ich lasse mich aber nicht als geldgieriger Klubhopper darstellen, denn das ist nicht der Fall", ergänzte Bosz.

Der BVB kann froh sein, dass sich die Ajax-Verantwortilchen stur gestellt hatten. Denn Bosz leistet bislang erfolgreiche Arbeit. Die Schwarz-Gelben, führen die Bundesligatabelle vor dem FC Bayern an und können am Samstagabend gegen RB Leipzig (18.30 Uhr im LIVETICKER) die nächsten drei Punkte einfahren.

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