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James Rodriguez ist bis 2019 von Real Madrid an den FC Bayern ausgeliehen
James Rodriguez ist bis 2019 von Real Madrid an den FC Bayern ausgeliehen © Getty Images
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Der Vater von Bayerns Offensivstar James äußert sich in einer spanischen Tageszeitung sehr kritisch über die Zeit des 26-Jährigen bei Real Madrid.

Der Vater von Bayern-Star James Rodriguez hat in einem Interview mit der spanischen Tageszeitung Marca gegen Real Madrid-Coach Zinedine Zidane geschossen.

"Mein Sohn hatte den Spaß am Fußball verloren, den er unter Carlo Ancelotti noch hatte“, sagte Wilson Rodriguez. "Trotzdem wird man meinen Sohn niemals etwas Schlechtes über Zidane sagen hören."

Für den Rekordmeister gibt es nur lobende Worte. "Bei Bayern ist er glücklich. Ich sehe ihn dort ein ruhiges und fröhliches Leben führen", erklärte Rodriguez senior. "Das ist sehr wichtig, damit er seine Leistung auf dem Platz bringen kann." 

Trainer Jupp Heynckes beschrieb auf der Pressekonferenz vor dem Champions-League-Heimspiel gegen Besiktas Istanbul (Di, ab 20.45 Uhr im LIVETICKER), wie er die Wohlfühlatmosphäre schafft.

Heynckes "nimmt die Scheu"

"Ich denke, dass es für die ausländischen Spieler ganz wichtig ist, dass man sie versteht, ihre Mentalität", sagte Heynckes. 

James-Vater spricht über Wechsel

"Ich habe in Spanien gearbeitet und immer wieder mit Spielern aus Argentinien oder Brasilien zusammengearbeitet. Ich habe die südamerikanische Seele kennengelernt. Es gehört auch zu unserem Geschäft, einfühlsam zu sein, den Spielern die Scheu zu nehmen und ihnen zu erklären, wie der Deutsche tickt. Dass man auch Verständnis hat für Kleinigkeiten."

Nicht zuletzt deswesen traut James' Vater den Münchnern eine Menge zu: "Sie haben ein Team, das sich vor keinem Kontrahenten verstecken muss. Um die Champions League gewinnen zu können, braucht es ohnehin auch Kleinigkeiten wie das richtige Spielglück."

Dass sein Sohn ihn, den ehemaligen kolumbianischen Junioren-Nationalspieler, auf dem Fußballplatz übertroffen hat, trägt Wilson Rodriguez mit Fassung: "James ist ein sehr viel besserer Fußballer, als ich es jemals war. Ich war zwar auch Mittelfeldspieler, mein Niveau war aber niemals so hoch wie das meine Sohnes."

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