Dopa-Experten einig: HSV kann einpacken
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HSV-Vorstandsboss Heribert Bruchhagen betont erneut, dass er sein Amt nicht zwanghaft behalten müsse. Wenn es um einen Nachfolger geht, hat er Mitspracherecht.

Der Vertrag von Heribert Bruchhagen beim akut abstiegsbedrohten Hamburger SV läuft im Sommer 2019 aus. Doch ob der Vorstandsvorsitzende bis zu diesem Zeitpunkt im Amt bleiben wird, ist offen.

"Ich habe immer bereitgestanden, dass ich meine Position zur Verfügung stelle, wenn das das Beste für den HSV ist. Wenn der Aufsichtsrat diese Einschätzung hat, wird man mich abberufen und dann kommt ein anderer", sagte Bruchhagen am Tag nach dem enttäuschenden 0:0 des HSV in der Bundesliga gegen den FSV Mainz 05.

Bruchhagen verriet zudem, dass er seinen Nachfolger mit aussuchen könne. "In meinem Vertrag steht, dass der Aufsichtsrat mich darum bittet, bei der Suche nach meinem Nachfolger mitzuarbeiten", ergänzte der 69-Jährige, der seit Dezember 2016 an der Spitze des Liga-Dinos steht.

Bruchhagen warnt vor "selbstzerstörerische Resignation"

Bruchhagen äußerte sich am Sonntag zudem zur Debatte um den vakanten Posten des Sportdirektors. Ob der HSV einen Sportvorstand brauche, "kann ich nicht sagen. Man kann den Vorstand unterschiedlich aufbauen. Wir werden unaufgeregt besprechen, was das Beste für den HSV ist", so Bruchhagen.

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Der Hamburger SV steht in der Tabelle als 17. mit 18 Punkten am Abgrund. Ihm droht der erstmalige Abstieg aus dem Oberhaus. Bruchhagen mahnte deshalb: "Ich kann nur appellieren, nicht zu stark in die selbstzerstörerische Resignation zu gehen. Wenn der Fall eintritt, gehört das auch zum Sport. Das ist bitter und hat eine andere Dimension, aber es ist meine Aufgabe darauf einzuwirken, dass es nicht chaotisch wird."

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