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Marco Rose trifft mit Salzburg im Halbfinale der UEFA Europa League auf Olympique Marseille © Getty Images
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Marco Rose macht mit den starken Auftritten in der UEFA Europa League die Bundesliga auf sich aufmerksam. Auch der BVB ist offenbar interessiert, hat aber Konkurrenz.

Trainer Marco Rose von Red Bull Salzburg hat Begehrlichkeiten in der Bundesliga geweckt.

Wie die Salzburger Nachrichten berichten, steht Rose bei Borussia Dortmund auf der Kandidatenliste als Nachfolger für Peter Stöger.

Der Österreicher wird den BVB aller Voraussicht nach im Sommer wieder verlassen. "Mein Dienstverhältnis geht bis zum 30. Juni - und das ist gut so", sagte Stöger nach der 0:2-Derbypleite auf Schalke im WDR.

Rose machte die Dortmunder mit den Salzburger Leistungen in der UEFA Europa League auf sich aufmerksam.

Der BVB scheiterte überraschend im Achtelfinale am österreichischen Meister, im Viertelfinale schaltete Salzburg Lazio Rom aus.

Im Video: Dortmunds peinliches Aus in Salzburg

Erfolg in der UEFA Youth League

Roses Vertrag in Salzburg läuft noch bis Sommer 2019.

"Wir sind in ständigem Kontakt. Aber es ist schon klar, dass, wenn wir immer wieder solche Ausrufezeichen wie gegen Lazio setzen, der Trainer und die Spieler das Interesse von Clubs aus den europäischen Topligen wecken", sagte Salzburgs Sportdirektor Christoph Freund zur Zukunft des Trainers.

Der gebürtige Leipziger Rose spielte in der Bundesliga für den FSV Mainz 05.

Als Nachwuchstrainer machte er sich dann bei Red Bull Salzburg einen Namen. Sensationell triumphierten die Österreicher im Vorjahr in der UEFA Youth League.

Anschließend übernahm Rose den Job des Cheftrainers der Profimannschaft von Oskar Garcia.

Talent für Umgang mit jungen Spielern und ein erfrischender Spielstil – damit erfüllt Rose wichtige Eigenschaften, die sich der BVB vom neuen Coach wünscht. Allerdings soll auch Eintracht Frankfurt bei der Suche nach einem Nachfolger für Niko Kovac ein Auge auf Rose geworfen haben.

Top-Kandidat in Dortmund bleibt aber weiterhin der langjährige Bundesliga-Trainer Lucien Favre von OGC Nizza.

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