Das sagt Heynckes über Bayern-Debütant Mai
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Hannover - Der FC Bayern sammelt vor dem Kracher gegen Real Selbstvertrauen. Zwei Edeljoker und Sebastian Rudy richten es in Hannover. Ein 18-Jähriger gibt sein Debüt.

Der FC Bayern hat sich mit einem lockeren Auswärtssieg bei Hannover 96 perfekt auf den Champions-League-Kracher gegen Real Madrid (Mittwoch, ab 20.45 Uhr im LIVETICKER) eingestimmt.

Vier Tage vor dem Halbfinal-Duell mit den "Königlichen" am Mittwoch setzte sich das Team von Trainer Jupp Heynckes am 31. Spieltag der Bundesliga auch ohne etliche Stars souverän mit 3:0 (0:0) durch. (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker)

"Wenn man ein Champions-League-Spiel vor der Brust hat, ist es immer wichtig, dass man seine Spiele in der Liga gewinnt", sagte Heynckes nach Spielende.

"Wichtig, dass wir im Fluss bleiben"

"Insgesamt haben wir exzellenten Fußball gespielt. Die Mannschaft ist topfit, egal wer spielt, egal auf welcher Position. Es ist wichtig, dass wir im Fluss bleiben, nicht nachlassen und uns noch steigern können."

Die Highlights des 31. Spieltags bei SPORT1 am Sonntag, ab 9.30 Uhr, in "Bundesliga Pur"

Für den klaren Favoriten von der Isar, der am Dienstag ins Pokalfinale in Berlin eingezogen war, trafen die eingewechselten Thomas Müller (57.) und Robert Lewandowski (73.) sowie Sebastian Rudy (89.) - das Trio sorgte für den vierten Ligasieg in Serie. 

Hannover hat den Klassenerhalt weiter nicht sicher, darf sich aber aufgrund der Patzer der Konkurrenz große Hoffnung auf weitere Duelle mit den Bayern in der kommenden Saison machen. (Die Tabelle der Bundesliga)

U19-Kapitän feiert Bundesliga-Debüt

Kein Mats Hummels, kein Thomas Müller, kein Robert Lewandowski - an der Startaufstellung des immer noch bestens besetzten FCB ließ sich deutlich ablesen, dass der Fokus von Heynckes längst auf der Königsklasse lag.

Im Vergleich zum 6:2-Pokalsieg in Leverkusen tauschten die Gäste gleich auf sieben Positionen durch. Der 18 Jahre alte Innenverteidiger Lars Lukas Mai feierte an der Seite von Jerome Boateng sein Bundesliga-Debüt. 

"Alle, die auf dem Platz standen, haben einen super Job gemacht - auch die, die sonst nicht so viel Spielzeit bekommen", lobte Edeljoker Müller. "Außerdem haben wir mit Mai einen jungen Spieler eingebaut, das freut mich ganz besonders, dass er ein gutes Spiel gemacht hat."

Startelf-Debüt: Das ist Bayerns neuer Teenie-Star

Tschauner hält Hannover im Spiel

Den Bayern fehlte in der ersten Hälfte die ganz große Zielstrebigkeit. Zwei Kopfbälle von Thiago (12.) und Sandro Wagner (29.) hätten dem Rekordmeister dennoch die Führung bringen können.

Alles zum 31. Spieltag in der Bundesliga am Sonntag ab 11 Uhr im CHECK24 Doppelpass auf SPORT1 mit den Gästen Jörg Schmadtke und Arnd Zeigler

Bei der Großchance des deutschen Nationalstürmers reagierte Philipp Tschauner stark, auch eine gefährliche Direktabnahme von Thiago (42.) kurz vor der Pause entschärfte der 32 Jahre alte Keeper der 96er gekonnt.

Auch sein Gegenüber Sven Ulreich war im ersten Abschnitt gefordert. Mit hoher Laufbereitschaft und raschem Umschaltspiel bereitete Hannover dem Branchenprimus hin und wieder Probleme. (Der Tabellenrechner der Bundesliga)

Mit Müller platzt der Knoten

Erst wurde Stürmer Niclas Füllkrug in höchster Gefahr von Juan Bernat abgeblockt (26.), kurz später tauchte Ulreich blitzschnell in die Ecke ab und rettete nach einem artistischen Hackentrick von Timo Hübers (28.). Das Unentschieden zur Pause war dennoch etwas schmeichelhaft für die Hausherren.

"Die Bayern sind in einer herausragenden Verfassung. Da gibt es keine A-, B-, oder C-Elf. Das ist von der Nummer 1 bis zur 30 einfach überragend", lobte Hannover-Coach Andre Breitenreiter die Gäste.

Heynckes setzte mit Blick auf Real auf "Jobsharing". Arjen Robben blieb in der Kabine und Müller sorgte mit Wiederanpfiff für etwas mehr Offensivpower. (Ergebnisse und Spielplan Bundesliga)

Die Bayern dominierten die zweite Hälfte mit langen Ballbesitzphasen mühelos und warteten geduldig auf Lücken im Defensivverbund der 96er um Organisator Salif Sane. 

Die Chancen nutzten Müller und der ebenfalls eingewechselte Lewandowski (ab 67.) konsequent. Auch Javi Martinez (ab 71.) erhielt beim Triple-Aspiranten noch ein wenig Spielpraxis für das Duell mit Cristiano Ronaldo und Co.

Das Restprogramm

HANNOVER 96 (13./31/38:47/36)
(A) TSG Hoffenheim
(H) Hertha BSC
(A) Bayer Leverkusen

FC BAYERN MÜNCHEN (1./31/84:22/78)
(H) Eintracht Frankfurt
(A) 1. FC Köln
(H) VfB Stuttgart

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