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Maximilian Arnold (r.) und Raffael gerieten in der 60. Minute aneinander © Imago
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Der VfL Wolfsburg übt nach der deutlichen Pleite in Mönchengladbach Selbstkritik. Maximilian Arnold regt sich furchtbar über den Videoschiedsrichter auf.

Durch die klare 0:3-Pleite bei Borussia Mönchengladbach rutscht der VfL Wolfsburg ganz tief in den Tabellenkeller und kann am Samstag sogar auf einen Relegationsplatz abrutschen. 

Nach der Partie fanden Spieler und Trainer Bruno Labbadia, der weiter erst einen Sieg aufweisen kann, klare Worte. Gladbachs Trainer Dieter Hecking dämpfte die Euphorie.

Mittelfeldspieler Maximilian Arnold regte sich zudem furchtbar über den Videoschiedsrichter auf, der eine vermeintliche Tätlichkeit von Gladbachs Raffael übersah.

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Die Stimmen von Eurosport:

Bruno Labbadia (Trainer VfL Wolfsburg): "Wir haben sehr einfache Tore kassiert, Gladbach immer wieder durch einfache Ballverluste aufgebaut. In der zweiten Halbzeit haben wir das gemacht, was wir schon in der ersten machen wollten. Wir haben als Mannschaft nicht funktioniert, wir müssen die Dinge jetzt klar ansprechen."

Dieter Hecking (Trainer Borussia Mönchengladbach): "Wir haben einen sehr guten Auftritt gesehen. Wir haben sehr bissig und aggressiv nach vorne gespielt, vieles richtig gemacht. Daher ist der Sieg auch in der Höhe verdient. Wir sollten nicht den Fehler machen, jetzt sofort wieder von Europa zu reden."

Paul Verhaegh (Kapitän VfL Wolfsburg): "So ein Auftritt - das geht gar nicht. Es sieht so aus, als ob wir uns der Situation nicht bewusst sind. Dafür habe ich keine Erklärung, das müssen wir jetzt erst einmal verdauen."

Maximilian Arnold (VfL Wolfsburg): "Das war ein bodenloser Auftritt heute, den wir da hingelegt haben. Wir sollten uns darüber klar werden, was sich in der ersten Halbzeit abgespielt hat, da muss sich jeder hinterfragen, was wir für einen Mist gespielt haben."

...zur vermeintlichen Tätlichkeit von Raffael: "Wir haben hier gefühlt 50 Millionen Zuschauer und einen Videoschiedsrichter, wo sind die denn alle? Wer das nicht sieht, da weiß ich nicht, wo die Tomaten dann liegen."

Matthias Sammer (Fernseh-Experte): "Ich war auch kein Heiliger auf dem Spielfeld. Aber das will ich nicht sehen. Die Bewertung brauche ich gar nicht geben. Das macht man nicht, das ist unanständig.“

Christoph Kramer (Borussia Mönchengladbach): "Wir waren mental und spielerisch auf ganzer Linie da. Ich bin ein Fan von schnell ausgeführten Freistößen. Da ist immer sehr viel möglich. Nicht immer, wenn jeder deutsche Beamte sich schon hingestellt hat. Ich habe den Schiedsrichter gefragt, ob er pfeift und er hat gesagt: 'Nein'. Dann habe ich die Lücke gesehen und sie genutzt."

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