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Horst Heldt steht bei Hannover 96 vor dem Absprung
Horst Heldt steht bei Hannover 96 vor dem Absprung © Getty Images
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Wie mehrere Medien berichten, lehnt Horst Heldt das Geschäftsführer-Angebot von Hannover 96 ab. Stattdessen zieht es ihn offenbar zu einem Liga-Konkurrenten.

Die Wege von Hannover 96 und Horst Heldt scheinen sich nach der Saison zu trennen. Wie der kicker und Sportbuzzer am Dienstag berichteten, werde der Sportdirektor das Vertragsangebot zur Beförderung zum Geschäftsführer nicht annehmen.

Stattdessen zieht es den 48-Jährigen wohl innerhalb der Bundesliga zum VfL Wolfsburg.

Derzeit laufen Verhandlungen zwischen den Wölfen und dem Sportdirektor von Hannover 96. Davon hatten zuvor auch kicker und Bild berichtet. Heldt gilt in Wolfsburg als Wunschkandidat für den Posten. Er könnte den in die Kritik geratenen Olaf Rebbe ablösen, der die sportlichen Belange seit dem Abgang von Klaus Allofs verantwortet.

Kind kassiert offenbar Absage von Heldt

Hannover-Präsident Martin Kind hatte in den vergangenen Tagen auf eine Unterschrift seines Sportdirektors gedrängt. Dieser gab jedoch an, die vorliegenden Unterlagen noch prüfen zu müssen, vor dem Spiel am Freitag bei der TSG Hoffenheim fehle voraussichtlich die Zeit für eine Unterschrift.

"Grundsätzlich bleibt es dabei, dass ich eine Entscheidung treffen muss", sagte der 48-Jährige.

Bis auf weiteres soll der Schweizer Martin Andermatt bei Hannover 96 das operative Geschäft weiterführen. Der 56-Jährige hat derzeit den Vorsitz des Sportausschusses im Aufsichtsrat der Hannover 96 GmbH & Co. KGaA inne und ist ein enger Vertrauter von Präsident Kind.

Heldt war im Winter auch als Nachfolger von Jörg Schmadtke beim 1. FC Köln im Gespräch, bekam aber keine Freigabe von Kind.

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