Watzke bestätigt: Neuer BVB-Trainer steht fest
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Hans-Joachim Watzke gibt bei SPORT1 ein Update zur Trainerfrage beim BVB. Der neue Trainer bei Borussia Dortmund steht fest.

Hans-Joachim Watzke hat sich am Rande des U19-Halbfinals zwischen Borussia Dortmund und Hertha BSC (JETZT LIVE im TV auf SPORT1) zur Trainerfrage bei den BVB-Profis geäußert.

"Wir wissen, wen wir wollen und wissen auch, wen wir bekommen. Und das nicht erst seit gestern", stellte Watzke bei SPORT1 klar, dass der neue Trainer fest steht.

Favre Favorit

Als heißester Kandidat gilt Lucien Favre. "Davon habe ich auch gelesen", erklärte Watzke. Ein klares Bekenntnis zum Schweizer ließ er sich aber nicht entlocken. "Wenn wir der Meinung sind, dass es die Öffentlichkeit auch wissen soll, dann werden wir das tun. Aber soweit sind wir noch nicht", so Watzke.

Die Bekanntgabe des neuen Trainers werde "tendenziell eher, wenn die Ligen und die Pokale alle zu Ende sind", erfolgen, so Watzke, der anschließend von "nächster Woche" sprach.

Drei Millionen Ablöse?

Der 60 Jahre alte Favre soll die Nachfolge von Peter Stöger bei den Schwarz-Gelben antreten, hat bei OGC Nizza aber noch einen Vertrag bis 2019.

Hitzfeld wirbt für Favre als BVB-Trainer

Allerdings besitzt der Ex-Coach von Hertha BSC und Borussia Mönchengladbach eine Ausstiegsklausel beim Klub von der Cote d'Azur. Nach Angaben der französischen L'Equipe müsste der BVB drei Millionen Euro Ablöse für Favre zahlen. Wie der kicker berichtet, soll er einen Vertrag bis Sommer 2020 erhalten.

BVB-Saison "nicht unser Anspruch"

Watzke äußerte sich auch zur abgelaufenen Saison der Dortmunder. "Das war insgesamt zu schlecht. Europäisch war das nicht gut", so Watzke.

Die Leistungen in der Bundesliga benotete er sogar mit einer "4 bis 4 minus. Das ist nicht unser Anspruch."

Auch Kevin Großkreutz war beim U19-Spiel des BVB zu Gast
Auch Kevin Großkreutz war beim U19-Spiel des BVB zu Gast © SPORT1

Bosz ein "exzellenter Trainer"

Den guten Saisonstart unter Peter Bosz, in dessen Folge der BVB fünf Punkte Vorsprung auf den FC Bayern hatte, spielte Watzke herunter.

"Das lag auch an den Bayern", erklärte der BVB-Boss: "Man hatte immer das Gefühl, dass wir sehr viel zulassen. Und nach ein paar Wochen haben die anderen Mannschaften gemerkt, wo man ansetzen kann und haben das auch getan. Dann fiel alles sehr stark in sich zusammen."

Allerdings sei Bosz für Watzke weiterhin ein "exzellenter Trainer und ein super Typ. Da lasse ich nichts drauf kommen. Es gibt manchmal Dinge, die passen und manchmal passt es nicht."

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