Favre schwärmt vom BVB
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Der Schweizer schwärmt von seinem neuen Klub. Auch von einem DFB-Akteur hat Favre eine äußerst hohe Meinung. WM-Favorit sei Deutschland jedoch nicht.

Bis Lucien Favre seinen Dienst bei Borussia Dortmund antritt, dauert es noch einige Zeit. Dennoch kann der Schweizer die Rückkehr auf die Trainerbank in der Bundesliga kaum erwarten.

"Ich freue mich riesig darauf, wieder nach Deutschland zurückzukehren", sagte der 60-Jährige, der zuvor bei Hertha BSC und Borussia Mönchengladbach an der Seitenlinie stand, dem Sportbuzzer und sprach seinem neuen Klub direkt ein ultimatives Kompliment aus: Der BVB sei für ihn einer der "spannendsten Vereine Europas".

Favre, der zuletzt OGC Nizza trainierte und einen Vertrag bis 2020 erhielt, wird Anfang Juli seine Arbeit "seriös und mit Herzblut" aufnehmen. 

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Deutschland für Favre kein WM-Favorit

Für die in gut zwei Wochen beginnende Weltmeisterschaft sieht Favre indes Deutschland nicht in der Favoritenrolle. "Man darf nicht vergessen, welche Erfahrung und Qualität nach 2014 verloren ging – ich denke an Philipp Lahm, Bastian Schweinsteiger, an Miroslav Klose oder auch Per Mertesacker und Benedikt Höwedes."

Kroos "kann eigentlich alles"

Dazu komme, dass in der Vergangenheit der Titelverteidiger stets im Turnier darauf äußerst schwer tat. So scheiterte Spanien, 2010 noch Titelträger, in Brasilien bereits in der Vorrunde.

Von einem Führungsspieler des Weltmeisters schwärmt der ehemalige Schweizer Nationalspieler indes in den höchsten Tönen: "Toni Kroos gehört für mich zu den besten Spielern der Welt. Er gibt der Mannschaft Gleichgewicht und kann eigentlich alles." Darüber hinaus verfüge er über eine "unglaubliche Spielintelligenz" und sei eine Waffe bei Standardsituationen.

Kroos gewann am vergangenen Samstag an der Seite des Kroaten Modric mit seinem Klub Real Madrid zum dritten Mal in Folge die Champions League. In der Nationalmannschaft werde Kroos wieder "eine zentrale Rolle" einnehmen und "dort ebenfalls den Takt angeben", sagte Favre.

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