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Manuel Neuer (in blau) pariert den Nachschuss von Kevin Volland (in weiß, Mitte). Kurz darauf muss er die Wiederholung des Elfmeters von Wendell passieren lassen
Manuel Neuer (in blau) pariert den Nachschuss von Kevin Volland (in weiß, Mitte). Kurz darauf muss er die Wiederholung des Elfmeters von Wendell passieren lassen © Getty Images
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München - Das frühe 0:1 nehmen die Bayern nur nach Protesten hin. Grund dafür sind zwei Entscheidungen von Schiedsrichter Tobias Welz. Was los war? SPORT1 erklärt's.

Kaum war die Partie angepfiffen, schon herrschte mächtig Chaos: Das frühe Führungstor von Bayer Leverkusen beim FC Bayern München erhitzte direkt die Gemüter.

Angreifer Kevin Volland hatte im Strafraum einen Haken geschlagen und dann den Ball an den nach oben abgestreckten Arm des heran grätschenden Thiago geschossen (2.).

Nach Rücksprache mit dem Videoschiedsrichter im Kölner Keller blieb das Unparteiischengespann um Tobias Welz bei der Ansicht, dass es für das Handspiel unerheblich war, dass Thiago den Ball zunächst ans Schienbein bekommen hatte.

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Volland übernahm den Strafstoß selbst und scheiterte bei seinem Flachschuss in die linke Ecke an Bayern-Schlussmann Manuel Neuer. Auch Vollands Nachschuss entschärfte der Nationaltorwart.

Wendell überwindet Neuer bei Wiederholung

Doch Welz ließ den Strafstoß wiederholen, weil er Vollands Schuss noch nicht freigegeben hatte.

Alles auf null, die Konsequenz: Auch der Schütze durfte nun wechseln, der verunsicherte Volland überließ die Neuauflage dem Brasilianer Wendell.

Dieser verlud Neuer souverän zum 0:1 (5.). Doch die Leverkusener Führung hielt auch nur fünf Minuten, dann stellte Corentin Tolisso den 1:1 (10.) Ausgleich her. Arjen Robben sorgte wenig später sogar für die Führung der Bayern. Am Ende setzte sich Bayern mit 3:1 durch.

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