Kritik bei Instagram: Müllers Frau stichelt gegen Kovac
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München - Nachdem Lisa Müller Bayern-Trainer Niko Kovac für die späte Einwechslung von Ehemann Thomas kritisiert, ist das Aufsehen groß. Nach der Partie bittet sie um Verzeihung.

Lisa Müller hat sich bei Niko Kovac für ihre umstrittene Instagram-Story entschuldigt.

Wie der FC Bayern am Sonntag bekannt gab, ging die Ehefrau von Thomas Müller noch in der Allianz Arena auf den FCB-Coach zu, um diesen um Verzeihung zu bitten. Kovac nahm die Entschuldigung an.

Lisa Müller hatte am Samstag beim Spiel gegen den SC Freiburg (1:1) in der 71. Minute von der Tribüne der Arena ein Foto der Einwechslung ihres Mannes gemacht und es in ihrer Instagram-Story gepostet.

Ihr Kommentar zum Bild: "Mehr als 70 Minuten, bis der mal nen Geistesblitz hat". Klarer Adressat ihres Seitenhiebs: Bayern-Trainer Kovac.

Lisa Müller war mit der Aufstellung von Niko Kovac offenbar nicht zufrieden
Lisa Müller war mit der Aufstellung von Niko Kovac offenbar nicht zufrieden © instagram.com/lisa.mueller.official

Als die Münchner wenig später die Führung erzielten, postete sie ein Foto der Anzeigetafel. "Und 8 Minuten später", schrieb sie dazu. Später löschte die 26-Jährige ihre Story wieder.

Am Sonntag waren zudem keine gemeinsamen Fotos des Ehepaars mehr auf Lisa Müllers Instagram-Account zu finden, auch die Kommentar-Funktion unter ihren Posts war deaktiviert.

Thomas Müller: "Sie liebt mich halt"

Kovac wollte der Situation nach der Partie nicht allzu viel Bedeutung beizumessen. "Es gibt keinen Klärungsbedarf. Das hat Thomas ja nicht geschrieben", sagte der 47-Jährige bei Sky.

Müller selbst begüßte die Aktion nicht, nahm seine Frau bei Sky aber auch in Schutz. "Das war aus der Emotion heraus. Ich finde es nicht unbedingt super, aber sie liebt mich halt. Was soll ich machen?", erklärte der Offensivspieler.

Nach Instagram-Posse: Hier nimmt Basler Lisa Müller aufs Korn

Bayern büßt Punkte auf BVB ein

Der deutsche Rekordmeister präsentierte sich gegen die Breisgauer erneut in einer erschreckend schlechten spielerischen Verfassung, ohne Ideen und phasenweise auch ohne Leidenschaft.

Für die geschickt verteidigenden Freiburger war es der erste Punktgewinn in München seit einem Spiel im Mai 1997 - in Erinnerung geblieben vor allem, weil Jürgen Klinsmann bei seiner Auswechslung durch Trainer Giovanni Trapattoni wutentbrannt in eine Werbetonne trat.

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Serge Gnabry besorgte mit seinem ersten Tor im Bayern-Trikot zwar die Führung der Gastgeber (80.), Lucas Höler belohnte Freiburg aber für eine starke kämpferische Leistung (89.). Der Rückstand der Münchner auf Spitzenreiter Borussia Dortmund beträgt damit vor dem direkten Duell am kommenden Samstag wieder vier Punkte. (Bundesliga-Tabelle)

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