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Der FC Bayern hat die kritische Phase in der Hinrunde hinter sich gelassen. Ein Statement von Karl-Heinz Rummenigge deutet darauf hin, dass es Probleme zwischen Trainer und Team gab.

Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge hat angedeutet, dass es während der Schwächephase der Münchener in der Hinrunde Differenzen zwischen Trainer Niko Kovac und dessen Mannschaft gegeben hat.

Vor und nach dem 5:1-Sieg des FC Bayern in der Champions League gegen Benfica Lissabon, das damals als Schicksalsspiel für Kovac betitelt worden war, habe es klärende Gespräche zwischen dem Coach und einigen gegeben.

"Das hat auch ein Stück weit dazu geführt, dass sich die Mannschaft wieder mit dem Trainer zusammengefunden hat. Niko und die Mannschaft sind wieder eine Einheit", erklärte Rummenigge nach dem 3:0 gegen Eintracht Frankfurt bei Sky.

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Mit anderen Worten: Diese Einheit war zuvor nicht sehr ausgeprägt gewesen.

Rummenigge: "Wichtig, dass wir nach der kleinen Krise gut reagiert haben"

Nach mehreren sieglosen Spielen in Folge waren Kovac und die Mannschaft in die Kritik geraten. Der deutsche Rekordmeister war in der Bundesliga von Platz eins zwischenzeitlich auf den sechsten Rang zurückgefallen.

Die schlechte Stimmung gipfelte in der legendären Wut-Pressekonferenz der Führungsriege um Rummenigge, Präsident Uli Hoeneß und Sportdirektor Hasan Salihamidzic.

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Doch nach dem 3:0-Sieg der Münchner zum Hinrundenabschluss bei Eintracht Frankfurt ist die Lage beim 28-maligen Meister so, dass sich laut Rummenigge "um den FC Bayern keiner Sorgen machen muss." (Service: Tabelle der Bundesliga)

"Die Mannschaft, die auf dem Platz gestanden hat, hat das sehr gut gemacht. Es war wichtig, dass wir nach der kleinen Krise gut reagiert haben. Das hat die Mannschaft mit dem Trainer sehr gut gemacht. Ich bin optimistisch", blickte der Vorstandsvorsitzende der Rot-Weißen positiv voraus.

BVB "völlig andere Philosophie als Bayern"

Im neuen Jahr erwartet der 63-Jährige vor allem im Kampf um die Meisterschaft mit Borussia Dortmund eine "emotionale Rückrunde".

Der BVB sorgte in der Hinserie mit einer jungen Mannschaft, die temporeichen Fußball praktiziert hat, für Furore.

Einen wesentlichen Unterschied machte Rummenigge bei der Arbeit mit Talenten fest. Dortmund habe "eine völlig andere Philosophie als Bayern" so Rummenigge, denn die Schwarz-Gelben können "jüngere Spieler einbauen, weil die Öffentlichkeit viel mehr Geduld hat, als es bei Bayern der Fall wäre".

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