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Bayern-Präsident Uli Hoeneß
Bayern-Präsident Uli Hoeneß © Getty Images
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München - Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß bestätigt eine Vereinbarung mit dem künftigen strategischen Partner. Kolportierte Summen verweist er ins Reich der Fabel.

Präsident Uli Hoeneß hat eine künftige Zusammenarbeit des FC Bayern mit BMW als strategischen Partner bestätigt. 

"Ja, wir haben eine Vereinbarung mit BMW – das gilt sowohl für Basketball als auch für Fußball", sagte Hoeneß nach dem 6:0-Sieg gegen den VfL Wolfsburg und der Rückkehr nach 161 Tagen an die Spitze der Bundesliga. 

Hoeneß stellte aber auch klar: "Die Summen, die da im Raum herumschwirren, stimmen hinten und vorne nicht." Verschiedene Medien hatten über ein Vertragsvolumen von 800 Millionen Euro und über eine Laufzeit von zehn Jahren gesprochen.

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"Weder der FC Bayern noch BMW haben diese Summen bestätigt. Ich finde es unmöglich, dass irgendjemand so eine Summe in die Welt setzt, ohne dass es von den Beteiligten dazu eine klare Aussage gibt", sagte Hoeneß dazu. 

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Kahn soll bald mitwirken

Der Vertrag zwischen den Bayern und BMW soll ab 2025 in Kraft treten. Dann läuft Bayerns Vertrag mit Audi aus. 

Die Partnerschaft zwischen dem Rekordmeister und BMW soll laut Bayern-Aufsichtsrat Edmund Stoiber auch eines der ersten Großprojekte von Oliver Kahn werden. Kahn habe laut Stoiber "die große Aufgabe, diese Partnerschaft auszufüllen und mitzugestalten. Das traue ich ihm voll zu. Kahn kennt sich ökonomisch aus." 

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Die Berufung Kahns in den Vorstand des FC Bayern ab 2020 ist nach Informationen der Münchner Abendzeitung beschlossene Sache. Nach einem Schnupper-Jahr soll Kahn Ende 2021 Karl-Heinz Rummenigge als Vorstandsvorsitzenden beerben.

Platz an der Sonne macht Hoeneß glücklich

Zur Tabellenführung sagte Hoeneß: "Ich bin glücklich, dass wir den Platz an der Sonne haben, das ist schön. Es gilt aber, sich auf das Spiel am Mittwoch zu konzentrieren." Dann bestreiten die Bayern das Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League gegen den FC Liverpool. Das Hinspiel in Liverpool endete torlos.

Erst nach dem Rückspiel gegen Liverpool will sich Hoeneß zur Ausbootung der drei Bayern-Spieler Mats Hummels, Jerome Boateng und Thomas Müller durch Bundestrainer Joachim Löw äußern. "Ich möchte die Ruhe, die wir uns erarbeitet haben, bis nach dem Spiel erhalten", begründete Hoeneß sein Schweigen.

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