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Schalke-Boss Tönnies lässt kein gutes Haar an Heidel
Schalke-Boss Tönnies lässt kein gutes Haar an Heidel © Getty Images
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Schalke 04 will sich mit dem neuen Sportvorstand Jochen Schneider breiter aufstellen. Diesen Rat gab Clemens Tönnies Christian Heidel bereits 2017.

Der FC Schalke 04 will mit dem neuen Sportvorstand Jochen Schneider die Verantwortlichkeiten in der sportlichen Führungsetage auf mehrere Schultern verteilen.

Damit wird ein entsprechender Wunsch von Aufsichtsratsboss Clemens Tönnies umgesetzt. Einen entsprechenden Vorschlag hatte Tönnies laut eigenen Angaben bereits Schneiders Vorgänger Christian Heidel zu Beginn dessen Amtszeit unterbreitet.

"Wir haben das lange diskutiert. Ich habe 2017 an Christian Heidel meine Einschätzung herangetragen und gesagt, lass uns das auf breitere Beine stellen", sagte Tönnies am Dienstag bei der offiziellen Vorstellung Schneiders.

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Allerdings habe Heidel seinen Vorschlag abgelehnt. "Er meinte, das brauchen wir nicht, wir sind gut aufgestellt, haben eine gute Scoutingabteilung und und und", ergänzte Tönnies.

Tönnies: "Großer Verein gehört auf breitere Beine gestellt"

Schneider kündigte an, er wolle noch einen Sportdirektor und einen technischen Direktor installieren.

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"Ich bin fest davon überzeugt, dass so ein großer Verein auf mehrere Beine gestellt gehört. Es gehört immer ein Kopf darüber. Der sagt, wo es langgeht, aber dann braucht man ein gutes Team, um das zu bewerkstelligen", sagte Tönnies.

Vor anderthalb Wochen hatte Sportvorstand Heidel seinen Rücktritt erklärt. Sein Nachfolger Schneider hat dessen Arbeit zwar bereits übernommen, wird aber offiziell erst am 14. März ins Amt berufen.

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