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RB Leipzig feiert einen souveränen Sieg über den VfL Wolfsburg und sichert Platz drei weiter ab. Die Wölfe verpassen den Sprung auf Rang sechs.

RB Leipzig zeigt im Kampf um die Champions-League-Qualifikation keine Schwäche und kann allmählich für das internationale Geschäft planen.

Das Team von Trainer Ralf Rangnick gewann gegen den teils überforderten VfL Wolfsburg 2:0 (2:0) und festigte mit seinem vierten Sieg nacheinander den dritten Tabellenplatz.

"Es war ein absolutes Top-Spiel von beiden Mannschaften", sagte Rangnick bei Sky. "Ich bin dem Auftritt meiner Mannschaft sehr zufrieden. Es gab auch die ein oder andere brenzlige Situation, aber wir hatten am Ende auch noch einige glasklare Chancen. Wir sind rundum zufrieden."

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Wolfsburg noch im Geschäft

Die Niedersachsen gingen nach den Pleiten bei Bayern München (0:6) und Borussia Dortmund (0:2) zum dritten Mal in Folge bei einem Top-Team der Liga als Verlierer vom Platz. Die Teilnahme an der Europa League bleibt für den VfL dennoch in Reichweite.

"Nach den Gegentoren haben wir etwas gebraucht, um wieder ins Spiel zu finden", erklärte Wölfe-Coach Bruno Labbadia. "Wir sind volles Risiko gegangen und haben alles nach vorne geworfen. Wir müssen akzeptieren, dass wir gegen einen sehr, sehr guten Gegner verloren haben."

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Der gut aufgelegte Kevin Kampl (16.) und Nationalstürmer Timo Werner (28.), der laut Geschäftsführer Oliver Mintzlaff seinen Vertrag bei RB nicht verlängern will, sorgten vor 41.212 Zuschauern im ersten Durchgang für die komfortable Führung. (Das Spiel zum Nachlesen im LIVETICKER)

Bei RB ersetzte Nordi Mukiele in der Innenverteidigung den gelb-gesperrten Kapitän Willi Orban, Angreifer Matheus Cunha startete für Amadou Haidara. Torjäger Yussuf Poulsen fehlte erkältet. Auf der Gegenseite stellte Trainer Bruno Labbadia ebenfalls auf zwei Positionen um, Marcel Tisserand und Maximilian Arnold rückten in die Startelf.

Leipzig offensiv

Unabhängig von den Umstellungen blieb Leipzig seiner offensiven Grundausrichtung treu. RB setzte Wolfsburg mit frühem Pressing unter Druck, war zu Beginn deutlich zweikampfstärker und sicher in den Kombinationen. In der etwas zerfahrenen Anfangsphase blieben trotz viel Ballbesitz die gefährlichen Aktionen zunächst aus, auch, weil Wolfsburg in Strafraumnähe stabil stand. (SERVICE: Die Tabelle der Bundesliga)

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Nach einer Viertelstunde fehlte die Zuordnung. Kampl, der sich als Taktgeber im defensiven Mittelfeld mehrfach auszeichnete, nutzte den freien Raum und traf aus der Distanz.

Werner per Kopf

Nach der Führung änderte sich wenig am Spielverlauf. Leipzig drängte Wolfsburg tief in die eigene Hälfte und kam immer häufiger zu Abschlüssen. Der VfL machte sich mit Fehlpässen das Leben zusätzlich schwer, Entlastungsangriffe blieben Mangelware. Erst nach dem Treffer von Werner, der eine Hereingabe von Marcel Sabitzer per Kopf verwertete, zog sich RB etwas zurück und agierte defensiv mit einer Fünferkette. (SERVICE: Der Spielplan der Bundesliga)

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Die bis dato klar unterlegenen Wolfsburger spielten in der Folge mutiger und kamen durch Admir Mehmedi (33.) und Wout Weghorst (40.) zu ersten Möglichkeiten.

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Nach der Pause blieben die Höhepunkte zunächst aus. Leipzig verwaltete das Geschehen, stieß dabei aber mit schnellen Vorstößen in die sich immer wieder bietenden Räume. Werner (70./73./87.) scheiterte nach guten Angriffen nur knapp. Wolfsburg fehlten weiterhin die Ideen gegen die gut gestaffelte Leipziger Defensive.

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