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München - Gladbach-Sportdirektor Max Eberl spricht im CHECK24 Doppelpass über den Trainerwechsel im Sommer und rechtfertigt seine Entscheidung.

Gladbachs Sportdirektor Max Eberl hat seine Entscheidung für Marco Rose als zukünftigen Trainer der Fohlen-Elf verteidigt. 

"Ich wollte eine neue Ausrichtung haben, wollte eine neue Ansprache haben, eine neue Idee haben. Jeder Trainer hat so ein Stück weit eine Grundidee. Und ich habe bei Marco eine gesehen, die unserem Klub helfen kann", sagte der 45-Jährige im CHECK24 Doppelpass.

Mit der Entscheidung für Rose habe er dem aktuellen Trainer Dieter Hecking nicht "eins vor den Koffer geben" wollen, sondern habe einen neue Ausrichtung gewollt.

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Eberl verteidigt Trainer-Entscheidung

Eberl verteidigte auch den Entschluss, die Verpflichtung von Rose und das Aus von Hecking direkt bekannt zu geben. "Soll ich euch sechs Wochen lang alle belügen?", fragte er. "Wenn ich die Entscheidung gefällt habe, Marco Rose wird ab Sommer Trainer werden, wir einigen uns. Dann geh ich zu meinem Trainer: 'Dieter hör mal zu, ich habe eine Entscheidung gefällt.'"

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Diese habe ihm menschlich weh getan, da er Hecking nach wie vor sehr schätze. Nach dem Gespräch seien beide der Meinung gewesen, den Entschluss bekannt zu geben, berichtete Eberl, "denn diese Rumeierei mag ich nicht".

Borussia steht hinter Hecking

Der Sportdirektor der Borussia erklärte seine Entscheidung, trotz der sportlichen Krise, an Trainer Hecking bis zum Saisonende festzuhalten. "Es gibt einen Trainer, der mit aller Macht was erreichen möchte und der sehr motiviert ist, das zu erreichen. Einen guten Trainer. Und einen Verein, der hinter dem Trainer steht und eben nicht jetzt umfällt und sagt, es ist alles schlecht."

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Die Gladbacher stehen aktuell in der Tabelle auf Rang fünf und sind mittendrin im Kampf um die internationalen Plätze. Eberl ist optmistisch, dass dies gelingt: "Wir werden Europa schaffen, dafür werden wir alles tun."

Dass ihn sein eigener Weg im Sommer 2020 nach München verschlägt, wie gerüchteweise immer wieder gehandelt wird, schloss Eberl derweil aus: "Es gibt keine Anfrage. Es gibt keine Wahl, die ich habe. Ich habe einen Arbeitgeber, bei dem ich mich sehr wohlfühle."

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