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Ron-Robert Zieler warnt seine Teamkollegen vor der Relegation
Ron-Robert Zieler warnt seine Teamkollegen vor der Relegation © Getty Images
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Stuttgart - Der VfB Stuttgart rettet sich mit einem verdienten Sieg gegen Wolfsburg vorzeitig in die Relegation. Torwart Ron-Robert Zieler ermahnt seine Mitspieler.

Der VfB Stuttgart hat das Minimalziel Relegation erreicht und kurz vor dem Ende einer Katastrophensaison zumindest den direkten Abstieg vermieden. (Das Spiel zum Nachlesen im LIVETICKER)

Die Schwaben gewannen mit Interimstrainer Nico Willig gegen einen erschreckend schwachen VfL Wolfsburg mit 3:0 (1:0), der damit um die Qualifikation für das internationale Geschäft bangen muss. 

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Routinier Gonzalo Castro (45.+1) gelang der Führungstreffer mit einem Distanzschuss, der vom Innenpfosten ins Tor prallte. Anastasios Donis (55.) erhöhte nach einem Konter auf 2:0, Daniel Didavi (83.) traf zum Endstand. Wolfsburg fand kein Mittel, um die durchaus verwundbare VfB-Defensive zu überwinden. (SERVICE: Spielplan der Bundesliga)

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Die Stuttgarter erhalten somit die Chance, am 23. und 27. Mai gegen den Tabellendritten der 2. Bundesliga die Rettung noch zu schaffen.

Willig: "Wir brauchen Top-Leistungen"

"Wir wollen die Leistung von heute auch in den nächsten zwei Wochen hinbekommen, dafür brauchen wir die Fans und eine Mannschaft, die diesen Hunger, diese Gier hat und auch diese Laufstärke wie heute. Wir brauchen Top-Leistungen, damit wir unser großes Ziel erreichen, in der Liga zu bleiben", sagte VfB-Coach Willig.

"Wir können uns nicht erlauben nachzulassen", warnte Torwart Ron-Robert Zieler: "Es ist schön für den Moment, aber wir haben noch zwei brutal schwere Wochen vor der Brust, erst dann bin ich zufrieden."

"Die Mannschaft hat hervorragend gespielt und noch besser gekämpft", ergänzte Sportchef Thomas Hitzlsperger - wobei er mit Teil 1 dieser Aussage die Wahrheit etwas dehnte.

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VfB lange Zeit harmlos

Insgesamt war das schwäbisch-niedersächsische Duell nichts für Feinschmecker. Beide Mannschaften zeigten nur selten gelungene Kombinationen. Gerade dem VfB steckte lange Zeit die Angst vorm Versagen in den Gliedern, aber der VfL war eben nicht griffig und entschlossen genug, um das auszunutzen.

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VfB gegen VfL, das war auch der Vergleich zweier scheidender Trainer. Einerseits Willig, der zur kommenden Saison wohl vom derzeitigen Kieler Coach Tim Walter ersetzt wird und wieder in den VfB-Nachwuchs rückt. Andererseits Labbadia, einst für eine ganze Weile auch VfB-Trainer, der trotz einer erfolgreichen Spielzeit für den Österreicher Oliver Glasner Platz macht. 

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Stuttgart fordert vergeblich Elfmeter

Vier Änderungen hatte Willig beim VfB im Vergleich zum 1:3 bei Hertha BSC vorgenommen - doch dies fruchtete erst einmal nicht. In der Defensive agierten die Stuttgarter unsicher, die Furcht bestimmte das Handeln. In der Offensive fehlten Präzision und Ideenreichtum - und Pech kam hinzu, denn Schiedsrichter Felix Brych hätte in der 4. Minute auf Elfmeter entscheiden können, wenn nicht müssen.

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VfL-Verteidiger William hatte Nicolas Gonzalez im Strafraum zu Fall gebracht und dabei zunächst den Gegner und dann den Ball getroffen. VfB-Profi Chadrac Akolo (9.) hatte die lange beste Gelegenheit, ehe Wölfe-Mittelfeldakteur Maximilian Arnold (44.) beinahe ein Kunststück gelungen wäre. Aus etwa 60 Metern überraschte er VfB-Torwart Ron-Robert Zieler, der Ball landete jedoch auf dem Netz.

Labbadia versuchte durch die Hereinnahme von Yunus Malli zur zweiten Halbzeit, dem Spiel eine Wende zu geben, doch echte Drangphasen blieben bis in die Schlussphase hinein aus. So geriet der VfB-Sieg nicht mehr in Gefahr.

Wolfsburg braucht am letzten Spieltag unbedingt einen Dreier, um die Europa League zu erreichen und Trainer Bruno Labbadia einen schönen Abschied zu bescheren. "Wir werden aufarbeiten, was uns gefehlt hat, das dann abhaken und die Mannschaft wieder fokussieren", sagte Labbadia. "Wir haben die Möglichkeit aufs internationale Geschäft und haben es in der eigenen Hand."

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