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Die Deutsche Fußball-Liga veröffentlicht den Spielplan für die kommende Bundesliga-Saison. Ein Fakt sorgt für Irritationen.

Die Deutsche Fußball-Liga (DFL) hat den Spielplan für die Bundesliga-Saison 2019/20 veröffentlicht. 

Der deutsche Meister FC Bayern trifft beim Auftaktspiel am 16. August auf Hertha BSC, Vizemeister Borussia Dortmund bekommt es am ersten Spieltag mit dem FC Augsburg zu tun. 

Auf das Revierderby müssen die Fans derweil bis zum 9. Spieltag warten. Schalke 04 und der BVB stehen sich zwischen dem 25. und 27. Oktober gegenüber, das Hinspiel findet bei den Königsblauen statt.

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Bayern - BVB am 11. Spieltag

Das Duell zwischen dem FC Bayern und Borussia Dortmund findet am 11. Spieltag in München statt. In der vergangenen Saison gewannen die Bayern das Aufeinandertreffen der Erzrivalen 5:0. Kurios: Bereits zum vierten Mal in Folge findet das Spitzenspiel der Bundesliga am 11. Spieltag statt.

Bundesliga-Neuling 1. FC Union Berlin startet das Abenteuer erste Liga gegen RB Leipzig. (Den gesamten Bundesliga-Spielplan finden Sie hier). Das erste Bundesliga-Derby gegen Hertha BSC steigt am ersten November-Wochenende (10. Spieltag) und damit nicht wie zuvor gemutmaßt rund um den 30. Jahrestag des Mauerfalls am 9. November.

Ansetzungen nach Champions League irritieren

Irritierend sind die Ansetzungen der Heim- und Auswärtsspiele für Bayern und Dortmund nach ihren sechs Einsätzen in der Vorrunde der Champions League. So müssen die Dortmunder sechsmal im Anschluss an ihre Partien in der Königsklasse in der Bundesliga auswärts antreten. Im Gegensatz dazu genießen die Bayern sechsmal Heimrecht.

"Jedes Mal nach einem kräftezehrenden Champions-League-Spiel - ob nun daheim oder noch extremer auswärts - in der Bundesliga auswärts antreten zu müssen, das ist absolut suboptimal. Das weiß jeder, der sich mit der Thematik Belastungssteuerung auskennt", sagte Sportdirektor Michael Zorc dem kicker.

Titelverteidiger Bayern München hat derweil nach allen sechs Vorrundenspielen in der Königsklasse ein Heimspiel. RB Leipzig muss wie der BVB immer auswärts ran. Bei Bayer Leverkusen ist das Verhältnis mit drei Heim- und drei Auswärtsspielen ausgeglichen. In der vergangenen Saison spielte Dortmund nach Gruppenspielen in der Champions League nur einmal auswärts, die Bayern mussten hingegen fünfmal in fremden Stadien ran.

DFL versucht zu beschwichtigen

Die DFL äußerte sich beschwichtigend. "Die vorliegenden Spielpläne sind das Ergebnis der Gesamtbetrachtung für die Bundesliga und 2. Bundesliga unter der bestmöglichen Berücksichtigung zahlreicher Vorgaben unter anderem der Sicherheitsorgane sowie Wünschen der Klubs. Die DFL hat sich dabei auch im Fall von Borussia Dortmund bemüht, den vorab bei der DFL hinterlegten Wünschen des Klubs bestmöglich zu entsprechen", teilte die DFL dem SID mit.

Die Liga betonte zudem, man werde "bei den zeitgenauen Ansetzungen selbstverständlich berücksichtigen, dem BVB wie allen international agierenden Bundesliga-Teams notwendige Regenerationspausen zwischen den Begegnungen zu ermöglichen".

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Entgegen des immer wiederkehrenden Gerüchts wird der Spielplan nicht ausgelost. Vielmehr ist er das Ergebnis eines komplexen Vorgangs, in dem internationale Rahmenkalender von FIFA und UEFA sowie Vorgaben von Kommunen, Polizei, Clubs und Stadionbetreibern Rücksicht finden.

Bereits im Frühjahr starten die Planungen. In dieser Phase werden alle relevanten Daten gesammelt.

Der 1. Bundesliga-Spieltag in der Übersicht:

Freitag, 16. August 2019:
Bayern München - Hertha BSC (20.30)

Samstag, 17. August 2019 - Sonntag, 18. August 2019:

Borussia Dortmund - FC Augsburg
Bayer Leverkusen - SC Paderborn
Borussia Mönchengladbach - Schalke 04
VfL Wolfsburg - 1. FC Köln
Eintracht Frankfurt - TSG Hoffenheim
Werder Bremen - Fortuna Düsseldorf
SC Freiburg - FSV Mainz 05
1. FC Union Berlin - RB Leipzig

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