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Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge bezieht am Rande der Hernandez-Vorstellung zur Kritik von Manuel Neuers Berater. Ein Telefonat mit Neuer hätte Aufschluss gegeben.

Bayerns Vorstandchef Karl Heinz-Rummenigge hat sich bei der Vorstellung von Neuzugang Lucas Hernández zur Kritik von Manuel Neuers Berater Thomas Kroth an der Transferpolitik der Münchner geäußert.

"Ich hatte heute Morgen ein Telefonat mit Manuel Neuer. Thomas Kroth ist in dieser Angelegenheit nicht das Sprachrohr von Manuel Neuer gewesen. Es handelt sich hier um eine rein private Meinung von Thomas Kroth", sagte Rummenigge bei der Pressekonferenz.

Kroth hatte sich zuvor folgendermaßen bei der Süddeutschen Zeitung geäußert: "Mein Eindruck ist, dass der Abstand zu den vier englischen Top-Teams schon gravierend ist und der Münchner Kader aktuell noch nicht entsprechend - also konkurrenzfähig - aufgestellt ist, um auch die Ziele von Manuel ernsthaft anzugehen."

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Rummenigge: "Sind als große Demokraten bekannt"

Eine Meinung, die Rummenigge nicht nachvollziehen kann.

"Man hat sie (Kroths Meinung, Anm. d. Red.) beim FC Bayern zur Kenntnis genommen - ich fand sie etwas eigenartig. Bisher hatten wir mit Thomas immer ein sehr seriöses und gutes Verhältnis. Aber da wir auch als große Demokraten bekannt sind, darf man sich zu was auch immer kritisch äußern", sagte der 63-Jährige.

Der Double-Sieger hat derweil am Montagvormittag als letzter Bundesligist seine Vorbereitungen auf die neue Saison aufgenommen. Nur sieben Feldspieler um Ersatzkapitän Thomas Müller und Neuzugang Fiete Arp fanden sich zu den Leistungstests an der Säbener Straße ein.

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