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Philippe Coutinho tritt beim FC Bayern in die Fußstapfen von Arjen Robben und erhält die 10. Der Niederländer gibt seinem Ex-Klub extra die Erlaubnis dazu.

Am Montag machte der FC Bayern die Verpflichtung von Philippe Coutinho perfekt und übergab dem Brasilianer direkt das Trikot mit der Nummer 10.

Doch bevor die Verantwortlichen ihrem Königstransfer die unter Fußballern so beliebte Rückennummer zuteilten, holten sie sich erst das Einverständnis von Arjen Robben. Der Niederländer trug die Nummer zuvor zwischen 2009 und 2019, ehe er nach der abgelaufenen Saison keinen neuen Vertrag erhielt und im Anschluss seine Karriere beendete.

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"Ich habe von Brazzo (Hasan Salihamidzic, Anm. d. Red.) einen netten Anruf bekommen. Er hat mir gesagt, Coutinho wolle die 10. Ich habe geantwortet, dass ich nur das Beste für den Verein will und wenn ihm die 10 guttut, ist das super", erklärte der inzwischen 35-Jährige am Rande des Sport Bild Awards.

Robben hält große Stücke auf Coutinho

Bereits zuvor hatte Karl-Heinz-Rummenigge gesagt, Robben habe mit der Vergabe seiner alten Nummer "Überhaupt kein Problem", Coutinho sei "ein mehr als würdiger Nachfolger für sein Trikot". Eigentlich wollte der Rekordmeister die Nummer in der neuen Saison ebenso wenig vergeben wie die 7, die zuvor Franck Ribéry getragen hatte.

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Für Coutinho selbst ist die die Zehn "eine große Verantwortung. Diese Nummer gehörte Robben, der eine Ikone hier war. Es lastet viel auf mir, aber ich kann ruhig arbeiten und mit gutem Fußball auf dem Feld zeigen, was ich kann", sagte der 27 Jahre alte Brasilianer.

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Robben hält zumindest schon einmal große Stücke auf seinen Nachfolger. "Er ist ein super Spieler, den jeder kennt. Er war bei Liverpool und Barcelona und hat große Qualitäten. Hoffentlich kann er diese zeigen und den Bayern in dieser Saison weiterhelfen."

Robben zieht sich vorerst zurück

Robben selbst will erst einmal ein wenig Abstand zum Fußballgeschäft gewinnen. "Ich will erstmal ein bisschen Ruhe und mehr Zeit mit der Familie verbringen. Es ist auch gut, wenn du so lange als Profi gelebt hast – und hast wirklich nur als Fußballer gelebt – sechs Monate oder ein Jahr mal nichts mit Fußball zu tun zu haben. Und danach schauen wir mal."

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