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Die Personalie Leroy Sané hält den FC Bayern weiter in Atem. Manchester City soll sich erbost an die Verantwortlichen gewandt haben.

Post für den FC Bayern.

Wegen des Werbens um Leroy Sané haben die Verantwortlichen des FC Bayern laut kicker vor etwa zwei Wochen einen Brief von der Führungsriege von Manchester City erhalten.

Darin sollen die Engländer gebeten haben, jegliche Diskussionen und Offerten bezüglich des 23-Jährigen nicht mehr öffentlich zu kommentieren.

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Dazu passt, dass Vorstands-Boss Karl-Heinz Rummenigge Mitte Juli, rund um den Abflug zur USA-Reise, klarmachte, fortan keine Wasserstandsmeldungen mehr zu Personalien abgeben zu wollen. Vor allem nicht zu Sané. In Houston ließ er sich auf Gerüchte um den FCB-Wunschspieler jedoch zu der Aussage hinreißen: "Ich weiß nicht, ob Pep (Guardiola, d. Red.) alles weiß, was in seinem Klub vorgeht."

Dass Bayern offiziell von ManCity gebeten wurde sich zurückzuhalten, könnte auch damit zu tun haben, dass Rummenigge Trainer Niko Kovac am Dienstag öffentlich für dessen jüngstes ZDF-Interview gerügt hat, indem sich Kovac sehr optimistisch gab, Sané verpflichten zu können. "Den möchten wir. Unser Klub und die Vereinsführung sind da sehr engagiert (...) Ich bin sehr zuversichtlich, und ich gehe davon aus, dass wir ihn bekommen könne."

City ein zweites Mal verärgert

Nach der Rummenigge-Schelte entschuldigte sich der Kroate im TV bei den Citizens und verriet, dass er auch Guardiola deswegen bereits angerufen habe. 

Grund: Nach SPORT1-Informationen hat sich Manchester City nach den Kovac-Aussagen im ZDF erneut beschwert.

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Daraufhin reagierten die Bayern: Zunächst in Form von Rummenigges geplanten TV-Aussagen. Wenig später, während des laufenden Spiels gegen Fenerbahce, mit einem ungewöhnlichen Tweet über die offiziellen Vereinskanäle. Darin wiederholten die Bayern Teile der Aussagen Rummenigges, die er in Folge der Kovac-Aussagen traf, was Manchester als Form der offiziellen Entschuldigung bewerten sollte - auf Kosten des Standings von Kovac.

Ob Sané tatsächlich zum deutschen Rekordmeister wechselt, ist immer noch offen. 

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