vergrößernverkleinern
PADERBORN, GERMANY - AUGUST 24: Christian Streich, Manager of SC Freiburg reacts during the Bundesliga match between SC Paderborn 07 and Sport-Club Freiburg at Benteler Arena on August 24, 2019 in Paderborn, Germany. (Photo by Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images)
Christian Streich feierte mit dem SC Freiburg den besten Saisonstart der Vereinsgeschichte © Getty Images
Lesedauer: 2 Minuten
teilenE-MailKommentare

Der SC Freiburg feiert in Paderborn seinen zweiten Saisonsieg. Trainer Christian Streich ist zunächst aber nicht zum Jubeln zumute. Anlass ist ein Bierbecherwurf.

Als Joker Chang-Hoon Kwon mit seinem Treffer zum 3:1-Endstand für die Entscheidung zugunsten des SC Freiburg sorgte, brach an der Seitenlinie plötzlich Hektik aus.

Freiburgs Trainer Christian Streich holte einen Betreuer des gastgebenden SC Paderborn zu sich und deutete Richtung Tribüne - was war passiert?

Wie Streich nach Spielende erklärte, sei von den Zuschauerrängen ein Bierbecher in seine Richtung geflogen gekommen. Getroffen habe ihn das Wurfgeschoss aber nicht, "nur ein bisschen Flüssigkeit", sagte Streich bei Sky. "Da kann niemand was dafür, das kann überall passieren. Bei uns auch."

Anzeige

Streich verurteilt Bierbecher-Wurf

Dennoch verurteilte er die Aktion: "Es ist eine Sauerei, wenn du an der Bank stehst und jemand schmeißt bewusst Bierbecher auf die Spieler oder auf uns. Deswegen habe ich mich kurz aufgeregt. Aber das hatte nichts mit Paderborn zu tun, sondern mit der Person. Das macht man einfach nicht."

Erlebe bei MAGENTA SPORT mit Sky Sport Kompakt alle Sky Konferenzen der Fußball-Bundesliga live! | ANZEIGE

In sportlicher Hinsicht hat der Sport-Club hingegen allen Grund zur Freude. Nach dem 3:0-Erfolg gegen den FSV Mainz 05 feierten die Breisgauer mit dem etwas glücklichen, aber am Ende nicht unverdienten 3:1-Sieg beim Aufsteiger aus Ostwestfalen den zweiten Sieg im zweiten Spiel. Erstmals in der Bundesliga starteten die Freiburger mit der maximalen Punktausbeute von sechs Zählern und liegen aktuell auf Platz zwei.

Luca Waldschmidt (21., Handelfmeter), Nils Petersen (40.) und Joker Kwon 1:3 (90.) trafen vor 14.322 Zuschauern für die lange Zeit unauffälligen, aber effektiven Gäste. Paderborn war durch das schnellste Tor seiner jungen Bundesliga-Geschichte von Streli Mamba (3.) früh in Führung gegangen.

Nächste Artikel
previous article imagenext article image