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Die Fans von Union Berlin gedachten bei ihrer Bundesliga-Premiere ihren verstorbenen Angehörigen
Die Fans von Union Berlin gedachten bei ihrer Bundesliga-Premiere ihren verstorbenen Angehörigen © Getty Images
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Bei der Bundesliga-Premiere von Union Berlin gedenken die Fans der Eisernen ihrer verstorbenen Angehörigen mit Plakaten auf der Tribüne.

Am Sonntag um 18 Uhr war es endlich soweit.

Zum ersten Mal in der 53-jährigen Vereinsgeschichte trat der 1. FC Union Berlin zu ein Bundesligaspiel an. Und als die Mannschaft gegen RB Leipzig (Bundesliga: Union Berlin - RB Leipzig, ab 18 Uhr im LIVETICKER) auf den Rasen kam, waren neben den 22.012 Zuschauern in der Alten Försterei auch 450 verstorbene Anhänger der Eisernen auf der Tribüne dabei.

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Fanclubs und Fanverbände der Hauptstädter hatten vor der Bundesliga-Premiere die Aktion "Endlich dabei" ins Leben gerufen, bei der Union-Anhänger für 13 Euro das Foto eines verstorbenen Angehörigen, früheren Spielers oder Vereinsmitarbeiters hochladen und auf ein 70 Zentimeter hohes und breites Plakat drucken lassen konnten.

Aktion war bereits für Relegation gegen VfB geplant

Diese wurden kurz vor Spielbeginn zur Vereinshymne "Eisern Union" von Nina Hagen auf den Tribünen des Stadions in die Höhe gehalten. Damit sollten alle diejenigen symbolisch bei diesem historischen Moment dabei sein, die verstarben, bevor der Klub in die Bundesliga aufstieg.

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Ursprünglich war die Aktion bereits für die Relegation gegen den VfB Stuttgart geplant, wie Torsten Eisenbeiner vom Fanclub Alt-Unioner erklärte. "Dann wollten wir aber noch ein besseres Konzept erstellen", sagte der Erfinder des inzwischen traditionellen Weihnachtssingens an der Alten Försterei der B.Z.

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Während des Spiels schwiegen die Union-Fans dann die ersten 15 Minuten lang, um gegen RB und damit verbunden die Kapitalisierung des Fußballs zu protestieren

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