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Nach dem enttäuschenden 2:2 in Frankfurt kann sich BVB-Kapitän Marco Reus nach der Mentalitätsfrage nicht mehr halten: "Kommt mir jetzt nicht mit dem Mentalitätsscheiß."

Nach dem enttäuschenden 2:2-Remis bei Eintracht Frankfurt ist BVB-Kapitän Marco Reus nach einer Reporter-Frage der Kragen geplatzt.

Am Spielfeldrand wurde der Angreifer von Borussia Dortmund erst darauf angesprochen, was die Schwarz-Gelben sich beim sogenannten Härtetest vorzuwerfen haben. Ein Spiel, das sie aufgrund des Spielverlaufs gewinnen mussten. "Dass wir das 2:1 nicht über die Bühne gebracht haben. Fertig. Aus.", erwiderte Reus bei Sky kurz und trocken.

Bei der zweiten Frage, wie er es sich erklären kann, dass der BVB das Spiel eigentlich im Griff hat und dann zweimal das Spiel aus der Hand gibt, war bei Reus noch alles okay.

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"Es war alles in Ordnung. Wir gehen 2:1 in Führung, haben das Spiel unter Kontrolle – und dann kriegen wir kurz vor Schluss das 2:2", so der BVB-Kapitän: "Wenn wir vorne die Chancen verwerten und das 3:1 machen, ist das Spiel gegessen. Wir müssen einfach mal ein 2:1 über die Bühne bringen. Das haben wir aber leider nicht geschafft."

Reus redet sich in Rage nach Mentalitätsfrage 

Und dann kam es zum großen Knall: Der Sky-Reporter sprach die Blamage bei Union Berlin an und brachte wieder die Mentalitätsfrage zur Sprache: "Fehlt es da immer noch?", fragte er.

Das wurde Reus dann zu bunt: "Oh, das geht mir sowas von auf die Eier – mit euch. Das mit eurem Mentalitätsscheiß! Ganz ehrlich, Mann."

Der Reporter ließ allerdings nicht locker und legte den Finger in die Wunde der Dortmunder: "Aber trifft das nicht genau den Punkt?"

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BVB-Kapitän: "Immer dieselbe Kacke. Das hat nichts mit Mentalität zu tun"

Reus schaute perplex in die TV-Kameras und suchte nach Worten, ehe er dann explodierte und sich in Rage redete: "Heute? (Pause) Das ist nicht Ihr Ernst?"

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Und weiter kopfschüttelnd: "Das ist nicht euer Ernst? Wir haben uns dumm angestellt – auf jeden Fall. Vor allem beim 2:2. Aber kommt mir jetzt nicht mit dem Mentalitätsscheiß. Immer dieselbe Kacke. Das hat nichts mit Mentalität zu tun, sondern mit richtigem Defensivverhalten. Mit einer 2:1-Führung muss man in Frankfurt fünf Minuten vor Schluss richtig gegenhalten. Wir dürfen uns nicht selber in die Bredouille bringen, das darf nicht passieren. Und bitte kommt mir nicht schon wieder mit Mentalität und so. Jetzt ist langsam mal gut, ehrlich."

Bedankte sich höflich und schritt von dannen.

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