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Borussia Dortmund lässt bei Eintracht Frankfurt wichtige Punkte liegen. Michael Zorc ist vor allem mit der ersten Halbzeit unzufrieden.

Trotz zweimaliger Führung hat Borussia Dortmund den Konter gegen seine Titelrivalen verpasst und Punkte auf Spitzenreiter RB Leipzig und Rekordmeister FC Bayern München eingebüßt.

Wegen eines späten Eigentors von Thomas Delaney (88.) musste sich der zuweilen fahrige BVB bei Eintracht Frankfurt mit einem 2:2 (1:1) zufrieden geben. (Das Spiel im TICKER zum Nachlesen)

Hinter Leipzig (13 Punkte) und München (11) belegt Dortmund (10) den dritten Rang. 

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Delaney, Reus und Zorc äußern Kritik

"Es gab keine Phase im Spiel, in der wir richtig so richtig Kontrolle hatten. Es war ein unruhiges Spiel", bemängelte Pechvogel Delaney. "Wir haben uns dumm angestellt", resümierte Kapitän Marco Reus bei Sky.

Sportdirektor Michael Zorc meinte: "Wir haben den Sieg zwischen der 11. Minute und der Halbzeit leichtfertig verspielt. In der Phase haben wir zu viel rumgedaddelt, waren nicht konkret genug, als Frankfurt angeknockt war."

Unter dem Strich blieb für Zorc in Bezug auf die erste Halbzeit hängen: "So spielt keine Spitzenmannschaft, das muss ich ganz klar sagen."

Silva gleicht gegen BVB aus

Der Belgier Axel Witsel (11.) schoss die Westfalen erstmals in Führung, Frankfurts Neuzugang Andre Silva (43.) glich mit seinem ersten Pflichtspieltreffer für die Eintracht aber aus. 

Unter den Augen von Bundestrainer Joachim Löw hatte der zuletzt überragende Ex-Nationalspieler Mats Hummels das Zuspiel auf Silva wegen eines leichten Stellungsfehlers nicht unterbinden können.

Der Innenverteidiger musste nach einer Stunde angeschlagen ausgewechselt werden und sah von der Bank aus, wie zunächst Jadon Sancho (66.) traf und dann Delaney den Ball ins eigene Tor lenkte. (Die Bundesliga-Tabelle)

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Das Duell vor 51.500 Zuschauern in der ausverkauften Commerzbank Arena war auch ein Aufeinandertreffen unterschiedlicher Spielideen. Hier die dominanten Dortmunder, die ihre Vorteile im Ballbesitz geduldig ausspielen und die Angriffe durchdacht vortragen wollten.

Dortmund zu fahrlässig gegen die Eintracht

Und auf der anderen Seite die Frankfurter, die auf Ballverluste lauerten und dann so schnell wie nur möglich vor das gegnerische Tor zu kommen versuchten. (Spielplan und Ergebnisse der Bundesliga)

Dass die Hessen dafür aufgrund einiger Abspielfehler eine Vielzahl von Einladungen erhielten, überraschte durchaus. Immerhin besaß der BVB in der Europapokal-Woche zwei Tage mehr Pause als Frankfurt, Trainer Lucien Favre konnte auch deshalb die eingespielte Startelf nominieren, die den großen FC Barcelona an den Rande einer Niederlage gebracht hatte.

Nach dem Treffer von Witsel, dem ein starker Abschluss von Sancho vorausgegangen war, benötigte der BVB auch wegen der Unzulänglichkeiten rund 20 Minuten bis zur nächsten Chance. Den Versuch von Achraf Hakimi (29.) parierte SGE-Torhüter Kevin Trapp aber mühelos.

Sanchos Treffer reicht der Borussia nicht

Kurz vor der Pause fassten die Gastgeber etwas mehr Mut und drängten den BVB auch mal über einen längeren Zeitraum in dessen Hälfte. Das wurde postwendend belohnt, als Silva mit einer Direktabnahme zum Ausgleich traf.

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Mit seiner ersten Aktion im zweiten Durchgang deutete der BVB an, wie er wieder zu einem Erfolg hätte kommen können. Nach drei, vier schnellen Pässen war Sancho auf der rechten Seite freigespielt, dem zweiten BVB-Treffer stand aber erneut Trapp im Weg.

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Vor der erneuten BVB-Führung musste der Frankfurter Torhüter einen Freistoß von Thomas Delaney nach vorne abklatschen lassen, über den starken Witsel kam der Ball dann zu Sancho. 

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