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Pep Guardiola hätte beim FC Bayern gerne eines seiner bevorzugten taktischen Systeme angewendet. Doch ein entscheidender Baustein fehlte dem Coach.

Der ein oder andere Fan des FC Bayern denkt im Moment wohl mit ein bisschen Wehmut an die Zeiten unter Trainer Pep Guardiola zurück.

Der spanische Erfolgscoach hob die Mannschaft mit seinen Ideen auf ein neues taktisches Niveau, wie man es aktuell nur noch selten bewundern darf.

Manche Dinge konnte aber auch der heutige Trainer von Manchester City beim deutschen Rekordmeister nie etablieren, wie er jetzt selbst zugab. So sehr er es sich auch wünschte, die "falsche Neun" war in München nie eine Option. 

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"Ich habe es auch bei Bayern München versucht", sagte der Katalane im Interview mit Radio Catalunya zwar. Aber: "Es gab keinen Spieler, der drei Spieler ausdribbeln und dann treffen konnte."

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Guardiola gilt als der Erfinder der "falschen Neun", eines Mittelstürmers, der sich immer wieder weit ins Mittelfeld zurückfallen lässt und am Passspiel teilnimmt. Ins Leben gerufen hatte der 48-Jährige die Methode einst vor einem Clásico gegen Real Madrid im Jahr 2009.

Lionel Messi war der Schlüssel zum Erfolg

Der Mann für den Job war natürlich der nach wie vor unvergleichliche Lionel Messi. "Einen Tag vor dem Clásico rief mich Pep an und bestellte mich zum Trainingsgelände Ciutat Esportiva", erzählte der Argentinier im Film "Take the Ball, Pass the Ball" einst.

Guardiola teilte ihm mit, dass er das System umstellen wolle: "Es war der Tag, an dem die Position der falschen Neun erfunden wurde."

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Mit großem Erfolg, wie das Spiel zeigen sollte. Barca nahm die Königlichen mit 6:2 auseinander.

Bei den Bayern standen Guardiola Franck Ribéry, Arjen Robben, Thomas Müller, Mario Götze, Mario Mandzukic und später Robert Lewandowski zur Verfügung. Nur eine "falsche Neun" wie Lionel Messi war eben nicht dabei.

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