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München - Die Trainersuche beim FC Bayern läuft auf Hochtouren. Zu einer möglichen Rückkehr von Pep Guardiola verzichtet Neu-Präsident Herbert Hainer auf ein Dementi.

Bastelt der FC Bayern tatsächlich an einer Rückkehr von Pep Guardiola?

Nachdem sich am frühen Abend die Zukunft von Hansi Flick klärte und von Vorstands-Boss Karl-Heinz Rummenigge verkündet wurde, dass Flick bis Weihnachten und vielleicht auch "darüber hinaus" Cheftrainer bleiben werde, richtete sich tief in der Nacht der Trainer-Blick Richtung Sommer.

Grund: Für die kommende Saison wollen die Münchner einen neuen Cheftrainer präsentieren. Einer der zuletzt gehandelten Namen ist Pep Guardiola, derzeit in Diensten von Manchester City (Vertrag bis 2021). Von 2013 bis 2016 trainierte er die Bayern.

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FC Bayern: Ist Pep wirklich möglich?

Ist eine Guardiola-Rückkehr realistisch?

"Ich muss ehrlich sagen, dass ich die Frage vor drei Tagen vielleicht noch beantwortet hätte. Jetzt werde ich sie überhaupt nicht beantworten, weil ich mich in dieser Position nicht autorisiert fühle, solche Gedanken zu artikulieren", antwortete Ehrenpräsident Uli Hoeneß auf der Pressekonferenz nach der Jahreshauptversammlung.

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Der Ex-Präsident führte aus: "Da wird dann sehr oft eine Tür für ein gegenseitige Ausspielen aufgemacht: Hoeneß gegen den Vorstand. Das werde ich auf keinen Fall machen."

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SPORT1 fragte daraufhin bei Neu-Präsident Herbert Hainer nach. "Der Vorstand kümmert sich jetzt um die Sache (Trainersuche, d.Red.) und wird versuchen, nach bestem Wissen und Gewissen den besten Trainer für den FC Bayern zu bekommen."

Der frühere Adidas-Boss weiter: "Wenn ich sage den besten, dann heißt es einerseits, wen wir gerne haben wollen, auf der anderen Seite muss der auch verfügbar sein. Pep Guardiola ist ein super Trainer, aber er hat bei Manchester City Vertrag. Jetzt würde ich sagen: Warten wir ab, bis der Vorstand auf uns zukommt. Dann befassen wir uns mit allen Alternativen. Aber prinzipiell wollen wir den besten Trainer bei Bayern München haben."

Guardiola-Rückkehr wäre Sensation

Mit den Citizens rangiert der 48 Jahre alte Katalane derzeit nur auf Platz vier in der Premier League, mit bereits neun Punkten Rückstand auf den FC Liverpool.

Aufgrund von Verstößen gegen das Financial Fairplay droht dem Verein von der UEFA sogar ein einjähriger Ausschluss von der Champions League. Zudem soll Guardiola schon seit geraumer Zeit mit der Transferpolitik unzufrieden sein. Reicht das jedoch, um ein Comeback in München in Betracht zu ziehen?

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Eine Guardiola-Rückkehr würde einer Sensation gleichen. Ein klares Dementi zur möglichen Rückholaktion gab es aber weder von Hoeneß, noch von Hainer.

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