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Jürgen Locadia und Robert Skov trafen beide gegen Paderborn
Jürgen Locadia und Robert Skov trafen beide gegen Paderborn © Getty Images
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Die TSG Hoffenheim feiert ihren fünften Pflichtspielsieg in Folge. Der Erfolg gegen den SC Paderborn steht bereits nach fulminanten ersten 45 Minuten fest.

Die TSG Hoffenheim hat ihre Siegesserie gegen das desolate Schlusslicht SC Paderborn mühelos fortgesetzt und ist in der Spitzengruppe der Bundesliga angekommen.

Die Mannschaft der Stunde holte beim 3:0 (3:0) zum Auftakt des 10. Spieltags ihren vierten Dreier in Folge. (LIVETICKER zum Nachlesen)

Der Däne Robert Skov mit seinem ersten Bundesligator (2.), der Tscheche Pavel Kaderabek (15.) und der Niederländer Jürgen Locadia (26.) trafen für die Hoffenheimer, die inklusive des DFB-Pokals (2:0 beim Drittligisten MSV Duisburg) sogar fünf Pflichtspiele in Folge gewonnen haben.

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"Katastrophale erste Halbzeit"

 "Das Spiel war nach 25 Minuten gegessen. Das war souverän. Wir haben endlich mal unsere Chancen genutzt. So kann es weitergehen - hoffentlich endet dieser Lauf nie", sagte TSG-Profi Florian Grillitsch bei DAZN. "Die Jungs haben das überragend gemacht", sagte TSG-Trainer Alfred Schreuder. "Die erste Halbzeit war fast perfekt. In der zweiten Hälfte haben wir das Spiel einfach kontrolliert. So wollen wir die Mannschaft sehen. Wenn wir so weitermachen, sind wir ein sehr, sehr gutes Team."

Dagegen ist der völlig überforderte Aufsteiger aus Paderborn nach seinem ersten Saisonsieg am vergangenen Spieltag (2:0 gegen Fortuna Düsseldorf) unsanft auf dem Boden der Tatsachen gelandet. (Spielplan der Bundesliga)

"Das war eine katastrophale erste Halbzeit", sagte Paderborns Sport-Geschäftsführer Martin Przondziono bereits in der Pause bei DAZN. "Wir haben uns ziemlich dumm angestellt, verteidigen wie eine Schülermannschaft. Heute morgen habe ich ein U19-Spiel angesehen, die haben besser verteidigt. Erschreckend!"

SC-Trainer Steffen Baumgart war nach der Pleite zumindest froh, dass es nicht noch happiger wurde. "Hoffenheim war klar überlegen. Es gab nach 25 Minuten die Befürchtung, dass das noch ganz anders ausgeht. In der zweiten Halbzeit wollten wir Ruhe ins Spiel bringen, zumindest das ist gelungen. Wir haben unser Gesicht gewahrt. Aus diesem Spiel müssen wir jetzt die richtigen Schlüsse ziehen."

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Skov trifft bereits nach 75 Sekunden

Die 23.629 Zuschauer in der Sinsheimer Arena mussten nur 75 Sekunden auf die Führung der Hoffenheimer warten. Beim Freistoßtor von Skov sah SC-Torwart Leopold Zingerle nicht allzu gut aus.

Kurz darauf hätten die Gastgeber, die ohne Ishak Belfodil, Havard Nordtveit und Steven Zuber auskommen mussten, die Führung eigentlich ausbauen müssen. Der völlig freistehende Ihlas Bebou vergab nach starker Vorarbeit von Florian Grillitsch (9.).

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Die Gäste, bei denen der gesperrte Klaus Gjasula sowie Uwe Hünemeier und Marlon Ritter fehlten, mussten sich nach den beiden Szenen erst einmal sortieren. Vor allem in der Defensive offenbarten die Ostwestfalen große Schwächen. Das nutzte Außenverteidiger Kaderabek, der mit dem Zuspiel von Grillitsch mehr anfangen konnte als Bebou zuvor.

Was Paderborn in der ersten Viertelstunde zeigte, hatte nichts mit Bundesliga-Fußball zu tun. Erst in der 19. Minute gab Oliveira Souza das erste Paderborner Lebenszeichen in der Offensive von sich.

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Locadia besorgt den Endstand

Die Hoffenheimer, die am Mittwoch einen Umsatzrekord für die vergangene Saison (164 Millionen Euro) vermeldet hatten, ließen es Mitte der ersten Hälfte ruhiger angehen und lauerten auf Fehler. Lange mussten die Gastgeber nicht warten. Nach Flanke von Kaderabek traf Locadia. Die SC-Abwehr glich einem Torso.

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Nach dem dritten Treffer verwalteten die Hoffenheimer den deutlichen Vorsprung und ließen die Gäste ein wenig mitspielen. Dennoch war Paderborn mit dem 0:3 zur Pause gut bedient. So vergab Bebou in der 43. Minute noch eine gute Möglichkeit.

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Zu Beginn des zweiten Durchgangs änderte sich nichts am Spielverlauf. Hoffenheim tat nicht mehr als nötig, hatte aber dennoch keine Mühe mit den harmlosen Gästen. Das Spiel plätscherte ohne Höhepunkte dahin. In der 74. Minute hätte der eingewechselte Sargis Adamjan das Ergebnis eigentlich in die Höhe schrauben müssen.

Beim Spiel setzten die TSG und ihr Sponsor PreZero ein Zeichen. Im Stadion gab es eine nachhaltige Umweltaktion - mit Klima-Tickets.

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