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Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider wünscht sich einen fairen Umgang mit Alexander Nübel. Der 23-Jährige steht nach seinem Bayern-Wechsel in der Kritik.

Sportvorstand Jochen Schneider (49) vom Schalke 04 wünscht sich von den Fans der Königsblauen einen fairen Umgang mit dem im Sommer scheidenden Torhüter Alexander Nübel.

"Alexander Nübel hat nichts Unrechtes getan. Er erfüllt den Vertrag, den er und der Verein abgeschlossen haben. Er streikt oder klagt sich nicht aus dem Vertrag, alles ist legitim. Seinen Wechsel müssen wir akzeptieren und respektieren", sagte Schneider der Sport Bild.

Nübel zieht Unmut der Fans auf sich

Nübel, der den Rückrundenauftakt gegen Borussia Mönchengladbach am Freitagabend (Bundesliga: Schalke - Gladbach/20.30 Uhr/LIVETICKER) wegen einer Rotsperre verpassen wird, wechselt zur kommenden Saison ablösefrei zu Rekordmeister Bayern München.

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Mit dieser Entscheidung zog der Keeper den Unmut vieler Schalke-Fans auf sich. Seine Kapitänsbinde hat der 23-Jährige mittlerweile abgelegt.

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Schneider: "Ohne Nübel würde Schalke vielleicht in der 2. Liga spielen"

"Alle Schalker sollten nicht vergessen, welch überaus großen Anteil Alexander Nübel am Klassenerhalt in der vergangenen Saison hatte", erklärte Schneider weiter: "Wenn ich nur an seine unglaublich starken Leistungen in den Spielen in Hannover, in Nürnberg und in Dortmund denke, in denen wir für den Verein sieben lebenswichtige Punkte geholt haben. Da muss man sagen: Ohne Alexander Nübel würde Schalke diese Saison vielleicht in der 2. Liga spielen. Das sollten wir Schalker alle nicht vergessen."

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