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Deniz Aytekin überprüft eine Szene zwischen der TSG Hoffenheim und dem VfL Wolfsburg
Deniz Aytekin überprüft eine Szene zwischen der TSG Hoffenheim und dem VfL Wolfsburg © Getty Images
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Der Videobeweis erhitzt immer wieder die Gemüter. In einer Umfrage machen die Fans deutlich, wie unzufrieden sie mit der derzeitigen Situation sind.

Kaum eine Woche vergeht ohne kontroverse Diskussionen über den Videobeweis.

Nimmt er dem Fußball die Emotionen oder macht er ihn am Ende doch gerechter?

Die Fans haben dazu offenbar eine klare Meinung. Eine Online-Umfrage der SLC Management GmbH Nürnberg unter 5.250 Anhängern ergab, dass 72,2 Prozent mit dem aktuellen System in Deutschland unzufrieden sind.

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Allerdings sind 74,7 Prozent der Befragten der Meinung, dass durch den Videobeweis Fehlentscheidungen verhindert werden konnten. Immerhin 40,4 Prozent finden, dass das Spiel grundsätzlich gerechter geworden ist.

Hauptkritikpunkt am Video-Assistant-Referee (VAR): eine fehlende einheitliche Linie, die 91,7 Prozent der Fans bemängeln.

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Challenge-System als Lösungsansatz?

Das Problem mit dem Videobeweis existiert aber nicht nur in Deutschland. Aktuell macht sich der italienische Fußball für eine Reform stark.

So soll in Zukunft jede Mannschaft eine bestimmte Anzahl an Möglichkeiten haben, gewissen Situationen überprüfen zu lassen. Ähnlich wird es bereits in anderen Sportarten wie Volleyball oder Tennis praktiziert.

Ein sogenanntes Challenge-System würde auch bei den deutschen Fans Anklang finden. 61,9 Prozent der Befragten würden eine entsprechende Änderung begrüßen. 

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