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Nach dem Skandalspiel in Sinsheim veröffentlichen Anhänger des FC Bayern eine Stellungnahme. In dieser versuchen sie, ihr Verhalten gegen Dietmar Hopp zu rechtfertigen.

Teile der Anhänger des FC Bayern München haben während des Spiels bei der TSG Hoffenheim für einen Skandal gesorgt. 

In der zweiten Halbzeit waren zweimal Hetz-Transparente gegen TSG-Mäzen Dietmar Hopp gezeigt worden. Die Begegnung musste vom Schiedsrichter zwischenzeitlich unterbrochen werden. Die letzten 13 Minuten spielten beide Teams ohne aktiven Fußball als "Nichtangriffspakt" zu Ende.

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Auf suedkurve-muenchen.org, der Homepage eines Zusammenschlusses verschiedener Fan-Klubs, wurde am späten Abend eine Stellungnahme veröffentlicht, in der sich die Anhänger für die Aktion rechtfertigen. 

Die Erklärung der Bayern-Fans im Wortlaut: 

"Wir haben heute in einem Spruchband das Wort 'Hurensohn' verwendet. Das ist normalerweise nicht unser Sprachgebrauch, wäre per se aber auch nicht erwähnenswert. Während eines Fußballspiel fallen solche und ähnliche Worte nämlich recht häufig. Man kann da ja beispielsweise mal bei den Fans von Borussia Dortmund nachfragen, die jedes Spiel als 'BVB Hurensöhne' betitelt werden oder halt bei Timo Werner. Alternativ auch mal im eigenen Verein bei Uli Hoeneß oder Oliver Kahn, die häufig aufs übelste beschimpft wurden. Zum großen Thema wurde das Wort erst als mit u.a. diesem Wort auf zuspitzende, polemisch Art und Weise Kritik an dem Modell Hoffenheim und dessen Protagonisten Dietmar Hopp geübt wurde. An dieser Stelle muss man auch festhalten, dass wir unsere Kritik hieran bisher immer auf eine andere Art und Weise artikuliert haben. Herr Hopp hat unter anderem durch das verwenden von Störgeräuschen, die bei einigen BVB-Anhängern Schmerzen hervorrufen, allerdings die Spirale selbst erheblich weitergedreht und einen Privatkrieg mit verschiedenen Fanszenen angezettelt. Dies führte über mehrere Eskalationsstufen dazu, dass das DFB-Sportgericht den Fans des BVB für zwei Spiele den Besuch der Auswärtsbegegnung bei Hoffenheim verbat. Damit hat der DFB sein Wort, zukünftig von Kollektivstrafen abzusehen gebrochen. Auch wenn uns die Strafe nicht betrifft und das Thema Hopp für uns nicht so eine starke Relevanz hat, sehen wir hierin einen Angriff auf Fanrechte im allgemeinen. Es für uns ein Affront, den wir nicht unbeantwortet lassen können. Man muss den Wortlaut nicht gut heißen, aber es gab für uns hierzu keine Alternative, da nur so das Thema die nötige Aufmerksamkeit erhält. Will man zukünftig immer wenn solche Beleidigungen auf der Zuschauertribüne geäußert werden, Fußballspiele ab- oder unterbrechen, wird man keine Partie mehr über 90 Minuten spielen können. Die Unterbrechung heute war einfach nur überzogen und absurd. Fußball bleibt dreckig – Fans bleiben rebellisch – Gegen Kollektivstrafen...!"

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