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Frankfurt am Main und Bremen - Das Spiel zwischen Werder und Eintracht Frankfurt wird verlegt, eine Neuansetzung schwierig. Während die SGE die Entscheidung begrüßt, motzt Bremens Sportchef Baumann.

Fredi Bobic jubelte, Frank Baumann meckerte: Die Verschiebung des Bundesligaspiels zwischen Werder Bremen und Eintracht Frankfurt hat bei den Klubs völlig unterschiedliche Reaktionen ausgelöst.

Während Frankfurts Sportvorstand Bobic die Entscheidung durch die Deutsche Fußball Liga (DFL) begrüßte, sieht Baumann Werder dadurch im Abstiegskampf benachteiligt. "Nun werden wir voraussichtlich fünf Spiele hinterherlaufen. Das ist ein Nachteil in unserer Situation", sagte der Geschäftsführer Sport der Hanseaten: "Auch die reguläre Belastung Frankfurts durch die Spiele wäre ein Vorteil gewesen."

Über einen neuen Termin für die Begegnung, die am Sonntag um 18 Uhr im Weserstadion hätte stattfinden sollen, hat die DFL noch nicht entschieden. Grund für die kurzfristige Verlegung des Duells ist die Verschiebung des Rückspiels in der Zwischenrunde der Europa League zwischen RB Salzburg und der Eintracht wegen einer Orkanwarnung von Donnerstag auf Freitag.

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Bobic lobt Verschiebung, Baumann sauer 

"Das ist die einzig richtige Entscheidung im Sinne eines fairen und sauberen Wettbewerbs. Auch der Montag wäre nicht die richtige Lösung gewesen", sagte Bobic.

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Baumann war dagegen alles andere als zufrieden: "Wir haben deutlich gemacht, dass wir gegen eine Verlegung sind, aber wir hatten keine Möglichkeit ein Veto einzulegen." Aus der Sicht von Werder sei "jetzt ein Wettbewerbsnachteil der einen Mannschaft zum Nachteil einer anderen geworden. Wenn man keinen besseren Ausweichtermin festlegen kann, ist es besser, den ursprünglichen Termin beizubehalten."

Mit der Verschiebung "bekräftigt die DFL ihre Linie, Bundesliga-Klubs nach Einsätzen in der Europa League möglichst mindestens zwei volle Tage Regenerationszeit vor dem darauffolgenden Bundesligaspiel einzuräumen und damit auch die Integrität des eigenen Wettbewerbs zu schützen", hieß es in einer Mitteilung.

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Nachholtermin noch nicht bekannt

Wann das Spiel nachgeholt wird, ist offen. "Angesichts der Termin-Enge im Rahmenterminkalender ist der späteste mögliche Nachholtermin für die Begegnung die Kalenderwoche 20 zwischen den Bundesliga-Spieltagen 33 und 34", teilte die DFL mit: "Mögliche frühere Ansetzungs-Optionen stehen im Zusammenhang mit dem Abschneiden von Eintracht Frankfurt in der Europa League."

Eine Verlegung auf Montagabend war keine Option, weil die beiden Teams bereits am Mittwoch (ab 20.45 Uhr im LIVETICKER) in Frankfurt im Viertelfinale des DFB-Pokals aufeinander treffen.

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