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Vor einer Fortsetzung der Bundesliga plädiert Kölns Manager in der Coronakrise für Chancengleichheit. Auch Fredi Bobic hat eine Idee.

Horst Heldt hat sich in der Coronakrise offenbar dafür ausgeprochen, vor einer Fortsetzung der Saison alle Mannschaften der ersten und zweiten Liga 14 Tage in Quarantäne zu schicken, um so für Chancengleichheit zu sorgen. 

Anschließend, so der Vorschlag des Kölner Sport-Geschäftsführers, sollen alle Teams gleichzeitig wieder mit dem Training beginnen. 

Dieses Plädoyer habe Heldt laut Sportbild beim DFL-Krisengipfel am Montag vorgetragen.

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Bobic schlägt vor: Jeden Tag Spiele 

Einen anderen Vorschlag soll Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic gemacht haben, um die Saison bis zum 30. Juni – an diesem Tag laufen viele Spieler-Verträge aus – beenden zu können. 

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Demnach solle es jeden Tag Spiele geben. 

Nach Sportbild-Informationen soll es indes ein Modell geben, das alle 48 Stunden einen kompletten Spieltag vorsieht.

EM-Verschiebung verschafft Luft

DFL-Geschäftsführer Christian Seifert hatte am Montag die weitere Aussetzung der Bundesliga und 2. Bundesliga bis zum 2. April verkündet. Es gilt aber als wahrscheinlich, dass der Spielbetrieb – wenn überhaupt - erst zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufgenommen werden kann. 

Für den 30. März ist die nächste Mitgliederversammlung der 36 Profiklubs angesetzt. 

Die am Dienstag beschlossene EM-Verlegung verschafft auch den deutschen Profiligen etwas mehr Spielraum, die ausstehenden Spiele der laufenden Saison noch auszutragen. 

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