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The head of RB Leipzig, Oliver Mintzlaff arrives for the German first division Bundesliga football match between RB Leipzig and Hertha Berlin in Leipzig, eastern Germany on March 30, 2019. (Photo by Ronny Hartmann / AFP)        (Photo credit should read RONNY HARTMANN/AFP via Getty Images)
Oliver Mintzlaff und RB Leipzig befürchten einen Existenzkampf durch die Coronakrise © Getty Images
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Die Coronakrise stellt viele Sportklubs vor finanzielle Probleme. Auch RB Leipzig muss bangen und entsprechende Maßnahmen einleiten.

Selbst der finanzstarke Fußball-Bundesligist RB Leipzig sieht durch die Spielpause in der Coronakrise einen Existenzkampf auf sich zukommen.

"Auch bei uns drückt der Schuh", sagte Geschäftsführer Oliver Mintzlaff in einer Telefon-Konferenz am Mittwoch: "Jeder, der immer noch glaubt, dass Red Bull jedes Loch stopfen kann, der hat unseren Weg nicht verstanden. Auch wir kommen irgendwann in eine Situation, dass wir das wirtschaftlich nicht auffangen können."

Deshalb leitete RB in den vergangenen Tagen Maßnahmen ein, die "drastische Einsparungen, Kürzungen und Streichungen von Investitionen und Kampagnen" beinhalteten, berichtete Mintzlaff. Sein oberstes Ziel sei es, dass niemand der über 400 Mitarbeiter "seinen Arbeitsplatz verliert".

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In diesem, nächsten und übernächsten Monat könne man noch "die Gehälter pünktlich überweisen", so Mintzlaff, aber das sei bei einem längeren Bundesligaausfall fraglich.

"Wir können nicht ewig den Spielbetrieb abbrechen, keine Einnahmen generieren und hohe Ausgaben haben", sagte der RB-Geschäftsführer: "Das ist einfache Mathematik, und die geht bei RB Leipzig genauso wenig auf wie bei den anderen Vereinen."

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