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Eintracht-Torhüter Kevin Trapp ist für Geisterspiele, wenn man so den Rest der Bundesliga-Saison retten kann. Ihm ist auch klar, dass Fußballer noch Glück haben.

Kevin Trapp hat noch Hoffnung, dass die Saison trotz der Coronakrise beendet werden kann.

Wenn das nur mit sogenannten Geisterspielen möglich ist, dann befürwortet der Torhüter von Eintracht Frankfurt diese Maßnahme.

Trapp für Geisterspiele

Er könne sich nicht vorstellen, dass ein Spieler weniger Spannung im leeren Stadion aufbaut als im vollen. "Dazu sind wir zu sehr Profis. Ich hätte lieber Spiele ohne Zuschauer als einen Saisonabbruch, wenn sie aus gesundheitspolitischen Aspekten vertretbar wären", erklärte Trapp in einem Interview der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ).

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Trapp erlebte im Achtelfinal-Hinspiel der Europa League gegen den FC Basel, wie sich ein leeres Stadion anfühlt. "Es ist etwas komplett anderes, gerade in Frankfurt, wo uns die Zuschauer oft zum Sieg pushen", bestätigte er.

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"Wir sind priveligiert"

Trapp, der wegen der Coronakrise seine Hochzeit verschieben muss, ist sich aber bewusst, dass er und seine Kollegen Glück haben.

Die aktuelle Situation werde Profi-Fußballer erst einmal auf absehbare Zeit nicht in Not bringen, ist Trapp sich sicher. "Wir sind privilegiert und nicht so hart betroffen wie zum Beispiel die Kleingastronomie, da gibt es Schicksale, die einen bewegen. Deshalb haben wir eine Vorbildfunktion", schlussfolgerte er.

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