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Jérôme Boateng bekommt vom FC Bayern eine Geldstrafe auferlegt. Der Klub sanktioniert ihn, weil er Corona-Regeln missachtet. Boateng reagiert mit Unverständnis.

Erst der Crash, nun auch noch eine Geldstrafe: Finanzielles Nachspiel für Jérôme Boateng!

Wie der FC Bayern am Mittwochabend bekanntgab, wurde Verteidiger Boateng mit einer Geldstrafe belegt, nachdem er am Dienstag ohne Genehmigung des Vereins seinen Wohnort München verlassen und dabei mit seinem Luxus-Sportwagen rund 300 Kilometer von der bayerischen Landeshauptstadt entfernt einen Unfall gebaut hatte.

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"Mit dieser Entfernung von seinem Wohnort handelte Boateng den Vorgaben des Vereins zuwider", teilte der Verein in einer Presseerklärung mit: "Diese Vorgaben regeln die Verhaltensweisen der Spieler des FC Bayern in der aktuellen Situation in Einklang mit den Vorgaben zur Ausgangsbeschränkung der Bayerischen Staatsregierung und den Empfehlungen der Gesundheitsämter."

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Man sehe sich als Verein in dieser Sache in einer Vorbildrolle.

Die Höhe der Geldstrafe teilten die Münchner nicht mit, erklärten allerdings, dass die Summe dem Verein Münchner Krankenhäuser gespendet werde.

Boateng kritisiert FC Bayern wegen Geldstrafe

Am Abend reagierte Boateng auf die Maßnahme seines Arbeitgebers.

"Ich akzeptiere jede Strafe der Welt, wenn sie berechtigt ist. Und ich weiß, dass es sicherlich ein Fehler war, den Verein nicht über meine Fahrt zu informieren, aber in dem Moment hatte ich nur meinen Sohn im Kopf. Ihm ging es gesundheitlich nicht gut", sagte der 31-Jährige der Bild und kritisierte das Vorgehen des FCB.

"Wenn ein Sohn seinen Vater ruft, dann fahre ich natürlich noch los, egal, zu welcher Uhrzeit. Für ihn nehme ich jede Strafe in Kauf, das ist schließlich mein Sohn. Ich möchte den Vater sehen, der in so einem Moment nicht losfährt, um an der Seite seines vierjährigen Sohnes zu sein. Wenn es dafür dann eine Strafe gibt, dann Respekt. Ich finde das traurig."

Bayern-Star Boateng baut Unfall 

Bei seiner nicht genehmigten Fahrt krachte Boateng am Morgen auf der A9 bei Selbitz in Fahrtrichtung München mit seinem weißen Mercedes AMG in eine Leitplanke. Den Unfall bestätigte das Polizeipräsidium Oberfranken am Dienstagbend auf SPORT1-Nachfrage.

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Nach Bild-Informationen soll der Innenverteidiger auf der Rückfahrt von einem Besuch bei seinem Sohn Jermar in der Nähe von Leipzig gewesen sein.

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Dabei soll ein Hagelschauer den Innenverteidiger des FC Bayern überrascht haben. Der 31-Jährige verlor daraufhin auf der eisglatten Fahrbahn die Kontrolle. Das Auto kam auf der äußeren Leitplanke zum Stehen.

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Der Nationalspieler blieb unverletzt. Bei dem Unfall ist ein Schaden in Höhe von rund 25.000 Euro entstanden. 

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