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München - Es ist die erste Saison des FC Bayern nach der Ära "Robbéry". Arjen Robben spricht über alte Mitspieler, neue Hobbys und eine Gemeinsamkeit mit Zlatan Ibrahimovic.

Arjen Robben, langjähriger Flügelflitzer des deutschen Rekordmeisters, hat das Schlimmste der Coronakrise bereits hinter sich. Er befand sich mit seiner Familie in Quarantäne, nachdem seine Frau Bernadien positiv auf Corona getestet worden war.

Als Fußballrentner schaut er gelegentlich bei seinen alten Teamkollegen vorbei, neulich schaltete sich der frühere Vollprofi sogar zum Cyber-Training des FC Bayern dazu.

Nun war der 36-jährige Niederländer im "FC Bayern Podcast" zu Gast. Darin spricht Robben über:

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... seinen Draht zum FC Bayern:

"Ich habe immer noch engen Kontakt zu vielen Leuten im Verein. Ich war auch schon ein paar Mal an der Säbener Straße, seit ich im Sommer aufgehört habe, und habe die Jungs besucht. Es fühlt sich noch immer sehr vertraut an. Auch ein bisschen komisch natürlich, aber eigentlich ist es so, als ob ich am Tag davor auch dagewesen wäre. Als ob ich noch dazugehöre, mitmache und noch Spieler bin. Das ist natürlich nicht mehr so, aber so fühlt es sich an."

... die Zeit nach dem Rücktritt:

"Es war eine schöne Zeit. Ich wollte die Zeit mit der Familie genießen und das habe ich auch gemacht. Am Anfang habe ich das Fußballspielen auch nicht vermisst, aber es gab auch Zeiten, wo es schon gejuckt hat in den Füßen und ich dachte: Vielleicht will ich doch noch ein bisschen spielen. Aber man hat eben auch Zeit für andere Dinge und das habe ich auch genossen."

... einen Traum, den er sich seither erfüllt hat:

"Im Winter war ich Skifahren. Zwei Mal, und das hat mir richtig gut gefallen. Das letzte Mal, als ich auf Ski stand, war ich 18. Ich bin runtergekommen und bin noch gesund und fit. Ich habe überlebt (lacht)."

... seine Planung für die nächsten Monate:

"Wir haben noch einen Umzug vor uns. Wir haben gesagt, wir bleiben noch ein Jahr in München, nachdem ich aufgehört habe, im Sommer geht es dann zurück nach Holland in die Heimat. Wir haben immer gesagt, dass wir irgendwann zurückkehren. Das war immer schon der Plan. Meine Frau und ich kommen ja beide aus demselben Ort, unsere Familie wohnt da. Und ich glaube, Heimat bleibt immer Heimat. Wir sind jetzt schon einige Zeit mit dem Hausbau dort beschäftigt und hoffentlich können wir im Sommer einziehen. Aber ich war und bin sehr froh, München noch mal ein Jahr ohne Fußball genießen zu können."

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... seinen Kontakt mit Franck Ribéry:

"Ja, ich habe noch Kontakt mit ihm. Er ist ja noch weitergegangen. Es ist für ihn natürlich schade, dass er sich verletzt hat. Aber ich habe immer guten Kontakt mit ihm gehabt, und jetzt auch noch. Es hat mir so viel Spaß mit ihm auf dem Platz gemacht. Mit ihm zusammenzuspielen, war schon etwas Besonderes. Das hat vom ersten Spiel an gut geklappt."

... Alphonso Davies:

"Er hat sehr positiv überrascht und macht das momentan sehr, sehr gut. Er ist ja eigentlich als Flügelspieler gekommen. Dann wurde er nach hinten gezogen. Am Anfang war das vielleicht ein bisschen ungewohnt für ihn als Linksverteidiger, aber er hat es super gemacht. Ich muss ja immer lachen, und auch meine Kinder lachen sich kaputt, wenn er anfängt zu sprinten. Er ist ja sowas von schnell."

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... seine Kochkünste:

"In der letzten Zeit, gerade wo wir so viel zuhause sind, habe ich schon ein paar Mal gekocht. Am liebsten mache ich ein Risotto. Ich glaube, das schmeckt schon gut. Zumindest sind die Kinder immer glücklich."

... sein neuestes Hobby:

"Ich bin ein großer Fan von Padel-Tennis geworden. Das habe ich viel gespielt. Ich bin bei einem Verein in Geretsried, da spiele ich sehr oft und das macht mir richtig Spaß. Meine Frau und ich haben auch schon mal überlegt, es in Holland groß zu machen. Zlatan Ibrahimovic hat das auch in Schweden gemacht."

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