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Die DFL-Versammlung hat am Dienstag beschlossen, dass Nachwuchsspieler ab dem 16. Geburtstag bei den Profis mitwirken dürfen. Moukoko profitiert davon.

Youssoufa Moukoko könnte noch in diesem Jahr sein Bundesligadebüt feiern.

Die DFL-Versammlung am Dienstag hat mit deutlicher Mehrheit den Antrag von Borussia Dortmund angenommen, nach dem ein Spieler mit seinem 16. Geburtstag die Spielgenehmigung bekommt.

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Moukoko, der derzeit in der U19-Bundesliga fü den BVB am Ball ist, darf demnach ab dem 20. November im deutschen Oberhaus antreten.

Ricken: Sehr froh übert Entscheidung 

"Wir sind sehr froh über diese Entscheidung", sagte Dortmunds Nachwuchskoordinator Lars Ricken. "Eine Entscheidung, die sofort und unmittelbar den Vereinen, aber auch den jungen Spielern in ihrer Entwicklung helfen kann. Die Mehrheit der Klubs will jetzt jungen, herausragend talentierten Spielern in absoluten Ausnahmefällen die Möglichkeit geben, den nächsten Entwicklungsschritt machen zu können."

Bislang hatte ein Spieler erst dann in den deutschen Profiteams mitwirken dürfen, wenn er entweder sein 18. Lebensjahr vollendet hatte oder zum jüngeren Jahrgang der U19 zählte. Der BVB hatte das als einen Wettbewerbsnachteil im internationalen Vergleich erachtet.

Moukoko bald in einem Atemzug mit Odegaard?

In anderen europäischen Topligen hatten in jüngerer Vergangenheit Supertalente wie Martin Odegaard (damals Real Madrid), Ansu Fati (FC Barcelona) oder Eduardo Camavinga (Stade Rennes) bereits als 16-Jährige die Spielberechtigung erhalten.

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Der 15 Jahre alte Moukoko hat in der laufenden Saison in 20 Einsätzen für die U19 der Borussia 34 Treffer erzielt und neun weitere aufgelegt. "Wir haben einen Plan mit ihm", hatte BVB-Trainer Lucien Favre schon Ende Februar gesagt.

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