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München - Leon Goretzka vom FC Bayern spricht über seinen Muskel-Zuwachs und den Triple-Traum. Die Champions League wäre "die Kür", auch seine Spendenaktion treibt ihn um.

Er war das Neben-Thema zum Restart der Bundesliga, machte auch bei den Kollegen mächtig Eindruck:

Während der spielfreien Corona-Zwangspause gab Leon Goretzka richtig Gas, der Starspieler des FC Bayern arbeitete hart an seinem Körper und präsentierte dann einen enormen Muskel-Zuwachs.

"Der Lockdown war auch für mich Krise und Chance zugleich", sagte Goretzka dazu nun in einem Interview mir der Bild am Sonntag. "Krise, weil man den Fußball und das tägliche Training mit der Mannschaft vermisst hat. Aber auch die zeitliche Chance, in Abstimmung mit den Physiotherapeuten noch ein paar Prozent zuzulegen."

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Der "Mucki"-Effekt helfe ihm als Fußballer sehr. "In den entscheidenden Spielen und Momenten ist es wichtig, physisch und psychisch topfit zu sein", so der der 25-Jährige.

"Die Masse hilft mir in Zweikämpfen, macht mich noch einen Tick agiler und robuster. Nicht nur am Boden im Eins gegen Eins, sondern auch in der Luft beim Kopfballspiel", führte Goretzka weiter aus.

Traumbody dank Training und anderer Ernährung

Das Geheimnis seines Traumbodys sei eine Mischung aus hartem Training und richtiger Ernährung: "Neben dem Cybertraining habe ich viele Einheiten mit Kurz- und Langhantel gemacht", führte der Nationalspieler weiter aus, der darüber hinaus inzwischen "weniger Fleisch und fast ausschließlich glutenfrei" esse.

Goretzkas Physis soll den Bayern auch bei der demnächst startenden Triple-Mission helfen, wenn der Meister und DFBV-Pokalsieger am 8. August im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League auf den FC Chelsea (Hinspiel: 3:0) trifft und sich für das Finalturnier der Königsklasse qualifizieren will.

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"Mit dem Gewinn von Meisterschaft und Pokalsieg haben wir jetzt schon eine tolle Saison gespielt", sagte Goretzka. "Jetzt arbeiten wir an der Kür."

CL-Plan: Chelsea - dann Barca und Pep?

Beim CL-Finalturnier in Lissabon (12. bis 23. August) bekäme es das Team von Trainer Hansi Flick mit dem Sieger der Partie FC Barcelona gegen SSC Neapel (1:1) zu tun.

Im Halbfinale wäre Manchester City von Ex-FCB-Coach Pep Guardiola denkbar.

"Dass die Konkurrenz und unser Weg ins Finale extrem herausfordernd sind, ist jedem von uns klar", so Goretzka, der allerdings Schritt für Schritt denkt. "Unsere gesamte Konzentration gilt dem Spiel gegen Chelsea. Das Gute an solchen Topgegnern ist: Sie haben vor uns genauso viel Respekt, wie wir vor Ihnen."

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5,2 Millionen Euro an Spenden gesammelt

Währenddessen treibt den Mittelfeldspieler auch noch ein anderes Zwischenziel um: Im Rahmen der Spendenaktion "We Kick Corona", die Goretzka in der Corona-Pause gemeinsam mit Teamkollege Joshua Kimmich ins Leben rief und an der sich auch andere Fußballer wie Mats Hummels und Leroy Sané beteiligten, hat inzwischen eine beträchtliche Summe eingespielt.

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"Dank der Unterstützung von zahlreichen Profis aus dem Sport, dem FC Bayern sowie Tausenden von Fans haben wir aktuell knapp 5,2 Mio. Euro an Spenden gesammelt und bereits mehr als 500 Projekte in ganz Deutschland unterstützen dürfen", präzisierte Goretzka.

Es sei "beeindruckend zu sehen, über welche Breite und Vielfalt ehrenamtliches Engagement in unserem Land verfügt. Das fördern zu können, macht uns extrem dankbar."

Bemerkenswert: Kimmich und Goretzka hatten selbst einen Startbetrag von einer Million Euro gespendet.

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