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Die Delegation des 1. FC Heidenheim hat bei Werder unter anderem mit Kuhglocken für Stimmung gesorgt - weil Trainer Schmidt in der Videoanalyse gut aufgepasst hat.

Heidenheims Trainer Frank Schmidt hat von seinem Team vor dem "größten Spiel der Vereinsgeschichte" gegen Favorit Werder Bremen den nötigen Mut gefordert, um die Sensation zu schaffen. "Wir dürfen uns nicht kleiner machen als wir sind. Wir haben gezeigt, dass wir uns wehren können", sagte Schmidt vor dem Relegations-Rückspiel am Montag (20.30 Uhr im LIVETICKER) in der heimischen Voith-Arena.

"Morgen haben wir alle im Verein die große Lebenschance. Die wollen wir nutzen", erklärte der Coach zudem im CHECK24 Doppelpass auf SPORT1: "Wir spielen im sechsten Jahr 2. Liga. Natürlich habe ich das Ziel, irgendwann auch einmal in der Bundesliga tätig zu sein. Das ist kein Geheimnis." 

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Der Zweitligist, der personell laut Schmidt "aus dem Vollen schöpfen" kann, hatte Werder im Hinspiel ein 0:0 abgetrotzt. Selbst neben dem Platz erwies sich der vermeintliche Underdog als ebenbürtig. Die kleine mitgereiste Delegation sorgte mit einer Kuhglocke für ordentlich Krawall und irritierte damit nicht nur die gegnerischen Spieler sondern auch die TV-Zuschauer. Zuvor hatten die Bremer in der Bundesliga für Schlagzeilen gesorgt, weil Betreuer und Ersatzspieler von draußen - unter anderem auf Medizinkoffern - getrommelt hatten. 

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"Ich habe in der Videoanalyse gesehen, dass Bremen mit Trommeln von außen unterstützt. Ich habe gesagt, dass wir unsere Mannschaft auch von außen unterstützen sollten. Aber mit welchen Instrumenten, davon hatte ich keinen blassen Schimmer", sagte Schmidt. Von Kuhglocken sei im Vorfeld keine Rede gewesen, "ich bin ja auch kein Dirigent eines Orchesters. Aber wir haben gut Musik gemacht."

SPORT1-Podcast: "Der Doppelpass" – S04-Boss Jochen Schneider über Bayern-Zugang Sané - ab Minute 33:15 auf SPORT1, Spotify, Apple Podcasts und überall, wo es Podcasts gibt! 

Sehr angetan war Schmidt auch von dem Duell mit seinem Gegenüber Florian Kohfeldt an der Seitenlinie: "Jeder hat seine Mannschaft so gut es ging unterstützt. Da ging es richtig ab. Wir haben uns gewehrt, das war auch unsere Aufgabe." 

Und weiter: "Es ging heiß her, danach gibt man sich die Hand und verabredet sich für morgen Abend. So stelle ich mir das vor."

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