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München - Kanzleramtschef Helge Braun ist optimistisch, dass Sportveranstaltungen bald mit Fans durchgeführt werden können. Ausverkaufte Stadien schließt er jedoch aus.

Kanzleramtschef Helge Braun hält eine baldige Rückkehr der Zuschauer in die deutschen Fußballstadien für möglich.

"Mit Abstand und Hygienekonzept können Sportveranstaltungen mit Zuschauern durchgeführt werden", erklärte der CDU-Politiker der Bild am Sonntag. Großes Gedränge müsse jedoch vermieden werden. "Die Stadien werden also nicht ausverkauft sein können und das muss gut organisiert und kontrolliert werden. Dann müssen sie aber nicht mehr leer sein, finde ich."

Nach dem Restart der Saison im Mai waren wegen der Corona-Pandemie keine Zuschauer in den Stadien erlaubt gewesen. Die Deutsche Fußball-Liga hatte am Mittwoch in einem an die 36 Profiklubs verschickten Leitfaden erklärt, wie der Rückkehr zu Veranstaltungen mit Fans gelingen solle. Die Klubs sollen dabei standort-individuelle Konzepte erarbeiten. Unter anderem werden Empfehlungen zu Abstandsregelungen auf den Tribünen, An- und Abreise sowie Ein- und Auslass ins Stadion bis hin zum Catering und der Nutzung sanitärer Anlagen gegeben.

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Das Bundesgesundheitsministerium meinte, der Leitfaden berücksichtige "wesentliche Aspekte des Infektionsschutzes."

Die lokalen Konzepte der Klubs müssen von den zuständigen Gesundheitsbehörden freigegeben werden, eine teilweise Zulassung der Zuschauer soll vom regionalen Infektionsgeschehen abhängig sein.

Union Berlin hat vor einigen Tagen angekündigt, zum Saisonstart am 18. September gerne vor ausverkauftem Haus spielen zu wollen. Dazu sollen alle Ticketinhaber zuvor einen Coronatest absolviert haben.

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