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Hans Sarpei kann das Vorgehen seines Ex-Klubs Schalke 04 im Fall Rabbi Matondo nicht nachvollziehen. Für ihn wird bei S04 mit zweierlei Maß gemessen.

Der frühere Schalker Hans Sarpei hat das Verhalten seines Ex-Klubs im Fall Rabbi Matondo scharf kritisiert.

"Wenn der Trikottausch eines 19-Jährigen, der erst eine Saison in Deutschland spielt und nicht mit der Rivalität im Pott aufgewachsen ist, schwerer sanktioniert wird als das Thema Rassismus, ist das für mich unbegreiflich. Rabbi hat sich entschuldigt, damit sollte es gut sein", schrieb Sarpei auf Twitter.

Der ehemalige ghanaische Nationalspieler spielt dabei wohl auf den deutlich zurückhaltenderen Umgang des Vereins mit der Personalie Clemens Tönnies an. Der Ex-Boss hatte im August 2019 mit rassistischen Äußerungen verstört.

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Matondo trägt BVB-Trikot von Sancho

Offensivspieler Matondo hatte die S04-Fans verärgert, indem er beim Training in einem Fitnessstudio in Cardiff ein Trikot des englischen Jungstars Jadon Sancho von Erzrivale Borussia Dortmund trug und ein Bild davon auf Instagram veröffentlichte.

Mit seiner Aktion handelte er sich nicht nur einen Rüffel von S04-Sport- und Kommunikations-Vorstand Jochen Schneider ein, sondern muss nach SPORT1-Informationen auch einen mittleren fünfstelligen Betrag für eine soziale Einrichtung spenden. In dieser soll der Waliser dann auch mitarbeiten.

Matondo hat sich bereits auf Instagram entschuldigt: "Ich war naiv und habe das Trikot für eine private Trainingsstunde angezogen. Ich habe es nur wegen Jadon getragen, es hatte nichts mit Dortmund zu tun."

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