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Fans bleiben in den Bundesliga-Stadien bis mindestens Ende Oktober verboten. Für den Boss von Borussia Dortmund, Hans-Joachim Watzke, "ein Zeichen" der Politik.

Das Coronavirus macht auch vor der neuen Saison in der Fußball-Bundesliga nicht halt.

Wie Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Bundesländer am Donnerstag beschlossen haben, wird es mindestens bis Ende Oktober keine Zuschauer in den einzelnen Stadien geben. Für BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke ein "Zeichen" der Politik. 

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"Das Positive ist, dass ein klares Signal von der Bundeskanzlerin und den Ministerpräsidenten gekommen ist", so der 61-Jährige im Gespräch mit der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung. "Meiner Meinung nach sind die Beschlüsse ein Zeichen der Politik, dass man ab Anfang November mit Zuschauern spielen möchte", erklärte Watzke weiter.

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Watzke positiv gestimmt

In einer Videokonferenz hatten sich die Länderchefs mit der Kanzlerin darauf geeinigt, in den kommenden beiden Monaten in einer Arbeitsgruppe Vorschläge zum Umgang mit Fans bei bundesweiten Sportveranstaltungen zu erarbeiten. Laut dem bayerischen Ministerpräsident Markus Söder sei dadurch zumindest die Aussicht auf "kleine, schrittweise Möglichkeiten" zur Teil-Zulassung von Fans eventuell "vor Weihnachten" möglich.

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"Dass eine Arbeitsgruppe dazu eingerichtet wird, zeigt, dass man sich sehr ernsthaft mit dieser Frage beschäftigen möchte", freute sich der BVB-Boss und erhielt sogleich Unterstützung von seinem Kölner Amtskollegen Alexander Wehrle, der die Arbeitsgruppe "ausdrücklich" lobte: "Dann bin ich sehr zuversichtlich, dass wir im November wieder Spiele mit Zuschauern erleben werden."

Grundsätzlich gilt in Deutschland, dass Großveranstaltungen ohne Hygienekonzept bis Ende des Jahres untersagt sind. Der Fußball ist davon jedoch nicht betroffen, weil ein explizit von Söder gelobtes Hygienekonzept vorliegt und im Infektionsfall eine Kontaktverfolgung durch die personalisierten Tickets möglich ist.

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