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München - Bei Borussia Dortmund startet Giovanni Reyna richtig durch. Das Supertalent wäre 2017 noch fast beim Ligakonkurrenten 1. FC Köln gelandet.

Giovanni Reyna ist bei Borussia Dortmund der Senkrechtstarter der Saison. Unter Coach Lucien Favre ist der in England geborene US-Amerikaner seit dieser Spielzeit Stammspieler - und das gerade einmal mit 17 Jahren.

Reyna ist eines der größten Spielmacher-Talente auf der Welt! 

Dabei wäre der rasante Aufstieg des Rohdiamanten beim BVB fast nicht möglich gewesen und dieser bei einem anderen Bundesligisten gelandet. 

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2017 wollte der 1. FC Köln den Rechtsfuß verpflichten, zögerte aber zu lange. Das berichtet der Express

Köln gehen Wirtz und Reyna durch die Lappen

Reyna ist neben dem nach Leverkusen abgewanderten Florian Wirtz (17) wohl das nächste Riesentalent, das dem Effzeh durch die Lappen ging. 

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2017 war Reyna Kölns damals für die Jugend zuständiger Sportdirektor Jörg Jakobs (50) aufgefallen. Der Sohn des früheren Bundesliga-Profis Claudio Reyna (47) und der ehemaligen US-Nationalspielerin Danielle Egan (47) spielte in der Jugend beim New York City FC groß auf. 

"Man konnte zwar nicht wissen, dass es so schnell gehen würde. Dass er das Zeug zu einem Bundesliga-Profi haben würde, sah man aber sehr wohl", sagte Jakobs im Express.

FC-Präsident Spinner fliegt nach New York

Also überzeugte er den Kölner Präsidenten Werner Spinner (71) von Reyna. Der FC-Boss flog also nach New York zu einem Treffen mit Reynas Familie - zunächst sogar mit Erfolg. 

Der Mittelfeldspieler kam laut Express sogar nach Köln zu Besuch. Und auch mit der durchaus hohen Gehaltsforderung Reynas von insgesamt zwei Millionen Euro für die gesamte Laufzeit war Köln zunächst einverstanden. 

Der Deal scheiterte aber, weil bei Köln die sportliche Leitung wechselte. Armin Veh (59) übernahm das Kommando, und der Verein trennte sich wenig später von Reyna-Fan Jakobs.

BVB holt das Megatalent 2019

Reynas Verpflichtung rutschte dadurch in der Prioritätenliste ab.

Spinner verlor den Jugendspieler zwar nicht aus den Augen und ermahnte Veh in einer E-Mail noch einmal, den Jungen zu holen. Doch der Klub vom Rhein war nicht mehr energisch genug hinterher. 

Im Sommer 2019 wechselte der Zehner deshalb von New York nach Dortmund und rückte bereits im Januar 2020 zu den Profis auf. 

Seitdem erlebte Reyna einen märchenhaften Aufstieg. 

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