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München - Der VfB Stuttgart muss sich dem FC Bayern München am Ende beugen. Fragt man die VfB-Verantwortlichen, liegt das auch am Schiedsrichter.

Der VfB Stuttgart verkaufte sich beim 1:3 gegen den FC Bayern München teuer.

Laut Sportdirektor Sven Mislintat brachte auch das Schiedsrichter-Gespann den Aufsteiger um ein mögliches Remis.

Orel Mangala zielte in der 72. Minute aus kurzer Entfernung auf das Tor des FC Bayern, traf dabei den sich wegdrehenden Niklas Süle an der Hand.

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Referee Harm Osmers und seine Video-Assistenten erkannten keine strafbares Handspiel, was Mislintat erzürnte (Service: Tabelle der Bundesliga).

"Es gibt keinen klareren Handelfmeter. Die Hand verhindert einen Torschuss mit gefühlt 100 km/h. Auch wenn Manuel Neuer den Ball halten kann, ist das eine klare Verhinderung einer Torchance", wurde  Mislintat unter anderem im kicker zitiert.

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Mislintat: Umgekehrt hätte sich der VAR nicht eingeschaltet

Dabei sei egal, ob Absicht hinter Süles Aktion stecke. "Die Hand war nicht angelegt, sie war leicht weg vom Körper", meinte Mislintat.

Er könne deswegen "leider nicht mehr folgen, wie das die Schiedsrichter erklären".

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Auch eine weitere Szene erregte die VfB-Gemüter. Kurz nach dem 1:1 von Kingsley Coman traf Philipp Förster ins Netz. Allerdings hatte vorher Stuttgarts Angreifer Coulibaly Manuel Neuer mit einem Griff an den Arm zu Boden gebracht. Nach Eingriff des Video-Assistenten nahm Osmers den Treffer zurück.

Nachdem bereits Trainer Pellegrino Matarazzo und der verletzte Stürmer Nicolás González die Entscheidung kritisiert hatte, witterte Mislintat gar einen Bayern-Bonus: "Ich behaupte, wenn es umgekehrt wäre, also Lewandowski gegen Kobel, schaltet sich der VAR nicht ein."

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