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Kempf trifft in der Nachspielzeit zum 3:3
Kempf trifft in der Nachspielzeit zum 3:3 © Imago
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Sinsheim - Der VfB rettet in der Nachspielzeit einen Punkt bei der TSG Hoffenheim. Bereits in der ersten Hälfte drehen die Schwaben einen Rückstand, verlieren aber Torjäger González.

Die Negativserie der TSG Hoffenheim hält weiter an!

Die Kraichgauer mussten im baden-württembergischen Derby gegen Aufsteiger VfB Stuttgart in der Nachspielzeit noch den Ausgleich zum 3:3 hinnehmen und holten aus den letzten sechs Partien keinen Sieg und nur zwei Punkte.

Marc-Oliver Kempf (90.+3) sicherte den Schwaben mit seinem Last-Minute-Tor den nicht unverdienten Punkt. (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker)

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VfB dreht frühe Führung

Der VfB hatte sich bereits in der ersten Halbzeit nach der frühen Hoffenheimer Führung durch Christoph Baumgartner (16.) stark in die Partie zurückgekämpft:

Der argentinische Nationalspieler Nicolas Gonzalez (18.), der im dritten Spiel in Folge erfolgreich war, und der Kongolese Silas Wamangituka (27.) drehten den Spielstand zur Pause zugunsten der Gäste.

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Sessegnon und Kramaric treffen

Ryan Sessegnon (48.) und Andrej Kramaric per Foulelfmeter (71.) brachten die TSG im zweiten Durchgang zunächst wieder auf die Siegerstraße, ehe Kempf den VfB rettete. (Tabelle der Bundesliga)

Einziger Wehrmutstropfen für die Schwaben war die Verletzung von Torjäger González, der bereits nach einer halben Stunde vom Feld musste.

Gonzalez, der in der Länderspielpause auch für Argentinien getroffen hat, schloss eine starke Einzelleistung perfekt ab.

Kurz darauf klingelte es erneut im Tor der Hoffenheimer. Nachdem der Ball vorher an Latte und Pfosten gelandet war, schob Wamangituka ein.

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Corona-Notstand bei der TSG

Die Hoffenheimer waren erst am Montag aus einer mehrtägigen Mannschafts-Quarantäne auf den Trainingsplatz zurückgekehrt. Sieben Profis, ein Betreuer und ein Mitglied des Trainerteams waren zuletzt mit dem Virus infiziert.

Aus diesem Grund wollten die Klub-Verantwortlichen das Spiel gegen den VfB von Samstag auf Sonntag verschieben. Der Antrag wurde aber von der DFL abgelehnt. (Spielplan der Bundesliga)

Die erkrankten Kevin Vogt, Sebastian Rudy, Robert Skov, Jacob Bruun Larsen, Munas Dabbur, Ishak Belfodil und Sargis Adamjan fehlten gegen Stuttgart. Zudem musste Trainer Sebastian Hoeneß auf Kapitän Benjamin Hübner, Ermin Bicakcic, Konstantinos Stafylidis und Pavel Kaderabek verzichten.

Vize-Weltmeister Kramaric stand erstmals seit seiner überstandenen Corona-Infektion im Oktober auf dem Platz.

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mit Sport-Informations-Dienst (SID)

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