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Die Schiedsrichter sehen den Rekord von 30 Elfmetern nach sieben Spieltagen der Bundesliga unkritisch, viel wichtiger sei die Berechtigung dieser.

Die Spitze der deutschen Schiedsrichter sieht den Rekord von 30 verhängten Elfmetern nach sieben Spieltagen der Fußball-Bundesliga unkritisch. "

Für mich ist nicht entscheidend, ob drei oder zehn Strafstöße gegeben wurden, sondern wie viele davon berechtigt sind", sagte DFB-Lehrwart Lutz Wagner vor allem mit Blick auf die zehn Strafstöße am zurückliegenden Spieltag im kicker: "Sieben waren komplett berechtigt, zwei umstritten, einer falsch. Ich leite aus der hohen Anzahl vom 7. Spieltag noch keinen Trend ab."

Die hohe Elfmeteranzahl hatte heftige Kritik von Teilen der Spieler, der Trainer und der Funktionäre hervorgerufen.

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Hummels mosert wegen Elferflut

Dabei wurde vor allem bemängelt, dass die Unparteiischen einen Kontakt zu schnell als Foul werten.

"Es werden viel zu viele Elfmeter gepfiffen. Sowohl bei Handspielen als auch bei angeblichen Fouls (Stichwort "Kontakt")", twitterte beispielsweise Mats Hummels von Borussia Dortmund.

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Wagner wies diese Vorwürfe zurück. "Die Schiedsrichter sehen und bewerten die Zweikämpfe als Fußballer", äußerte der 57-Jährige: "Aber sie machen die Regeln nicht, sie müssen sich danach richten."

Dass die Strafstoßschützen ihren Anlauf immer häufiger nach dem Vorbild von Robert Lewandowski von Meister Bayern München verzögern und so die Trefferquote erhöhen, ist laut Wagner in Ordnung: "Man darf beim Anlauf verzögern. Eine 'Finte' während des Anlaufs ist explizit laut Regeltext erlaubt, nur die Schussbewegung darf nicht unterbrochen werden. Was Lewandowski macht, ist völlig legal."

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