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Edin Terzic darf sich beim BVB dauerhaft für den Job als Cheftrainer empfehlen. Sportdirektor Michael Zorc lobt seine Emotionalität, der Verweis auf Klopp nervt ihn.

Edin Terzic hat als neuer Cheftrainer von Borussia Dortmund beim 2:1 bei Werder Bremen einen gelungenen Einstand gefeiert - bleibt er langfristig Coach des BVB?

"Wir sind da noch völlig offen. Wir haben jetzt erstmal den Zeitraum bis Saisonende besprochen", sagte Sportdirektor Michael Zorc im ZDF vor der 1:2-Niederlage gegen Union Berlin.

Die Chance für Terzic, sich den Posten als BVB-Trainer auf Dauer zu sichern, ist also durchaus gegeben. "Es sind noch mindestens 25 Spiele, das ist ein langer Weg", sagte Zorc: "Die erste Aufgabe in Bremen haben wir gemeistert."

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Zorc lobt Terzic und verteidigt Favre

Der BVB-Sportdirektor lobte Terzic als "augewiesenen Fußballfachmann, der ein sehr gutes Gespür für die Mannschaft hat und die nötige Emotionalität mitbringt, die es vielleicht auch bei Borussia Dortmund braucht". Als Kritik an Vorgänger Lucien Favre wollte Zorc das aber nicht verstanden wissen.  (Spielplan & Ergebnisse der Bundesliga)

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Man sei mit Favre "zweimal deutlich Vizemeister geworden", betonte der BVB-Boss, "nur jetzt hatten wir den Eindruck, dass es eine Änderung braucht, dass wir eine andere Ansprache brauchen, dass die Mannschaft einen neuen Input braucht".

Terzic selbst lobte seinen Vorgänger bei DAZN: "Ich habe nicht nur eine super Mannschaft übernommen, sondern ich darf eine super Arbeit weiterführen." (Tabelle der Bundesliga)

Klopp-Vergleich nervt: "Versuch, ihn zu imitieren, bringt nichts"

Den ewigen Vergleich mit Jürgen Klopp und die Ansicht, der BVB habe seit ihm keinen Trainer gefunden, der so richtig zum Verein und dem Umfeld passt, nervt Zorc.

"Das ist eine reine Mediengeschichte. Jeder weiß, dass Jürgen Klopp einzigartig ist, er ist vielleicht momentan der beste Trainer der Welt", sagte er über den frisch gekürten FIFA-Welttrainer: "Jeder Versuch, ihn zu imitieren, bringt nichts. Darum bringen uns auch die permanenten Vergleiche nichts."

Man brauche "einen Trainer, der sehr gut zu Borussia Dortmund passt - und nicht einen, der Jürgen Klopp ähnlich ist", betonte Zorc.

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