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München - Jérôme Boateng ist am Freitagmorgen mit dem Team in München gelandet. Im Klub-WM-Finale fehlte er wegen eines privaten Vorfalls - doch wie geht es weiter?

"Er wird uns bis auf Weiteres nicht zur Verfügung stehen."

Hansi Flick hatte sich am Mittwoch ergriffen gezeigt, als er danach gefragt wurde, was nun mit Jérôme Boateng geschehen werde. Das Geschehen rund um den Abwehrstar habe "uns alle mitgenommen", betonte Flick.

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Kurz zuvor war bekannt geworden, dass Boatengs Ex-Freundin, von der sich der Bayern-Profi Anfang Februar getrennt hatte, tot aufgefunden worden war.

Boateng verzichtet auf Finale der Klub-WM

Boateng verzichtete auf eigenen Wunsch auf die Teilnahme am Finale der Klub-Weltmeisterschaft gegen Tigres (1:0) am Donnerstagabend und wollte ursprünglich vor seinen Mitspielern nach München zurückkehren. Daraus wurde aber nichts, weil sich keine passende Flugmöglichkeit finden ließ. So landete der 32-Jährige mit dem Bayern-Tross am Freitagmorgen gegen 6.30 Uhr in München.

Wie geht es nun für Boateng weiter?

Nach SPORT1-Informationen ist es ihm selbst überlassen, wann er in den Spielbetrieb der Bayern zurückkehrt. Der Verein will dem Innenverteidiger alle Zeit geben, um den privaten Schicksalsschlag zu verarbeiten und ihm mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Bayern unterstützt Boateng!

Zukunft beim FC Bayern? Das ist der Boateng-Plan

Zudem ist weiterhin geplant, dass die Bayern-Bosse mit Boateng und seinen Management im Frühjahr Gespräche über eine mögliche Vertragsverlängerung aufnehmen. Sein aktuelles Arbeitspapier endet am 30. Juni 2021, unter Flick war Boateng zuletzt Stammspieler und nach Aussage des Trainers "gesetzt".

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"Er spielt auf alle Fälle eine sehr zufriedenstellende Saison", sagte Karl-Heinz Rummenigge im SPORT1-Interview vor der Abreise nach Katar. Zum Vertragspoker ergänzte der Vorstandsboss: "Bei uns ist es Usus, dass wir bei Spielern über 30 um Geduld bitten. Auch, wenn der Vertrag ausläuft. Jérôme weiß in dieser Richtung Bescheid. Diese Geduld hat er. Dann wird man sich zu einem passenden Zeitpunkt hinsetzen und eine gemeinsame Entscheidung treffen. Wir haben jetzt erst mal gewisse Hausaufgaben zu machen."

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Für Boateng wird es vorerst Wichtigeres geben als eine mögliche Vertragsverlängerung. Der Unterstützung seines Vereins kann er sich jedenfalls sicher sein.

Bezeichnend, dass seine Mitspieler nach dem WM-Titel in Katar als Zeichen des Zusammenhalts auch mit Boatengs Trikot in der Kabine posierten.

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