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München - Sami Khedira ist bei Hertha als Führungsspieler gefragt. Sportdirektor Friedrich schwärmt im CHECK24 Doppelpass vom Weltmeister - und schließt eine Verlängerung nicht aus.

Er soll ein Schlüsselspieler bei Hertha BSC werden – Sami Khedira.

Der Weltmeister von 2014 kam im Winter von Juventus Turin und soll die Alte Dame aus Berlin in sichere Gefilde führen. In den ersten beiden Partien stand Khedira noch nicht in der Startelf, der 33-Jährige hatte über ein Jahr kein Pflichtspiel bestritten.

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Wie wichtig er sein kann, zeigte er jedoch gleich nach Einwechslung im Duell mit dem VfB Stuttgart. Im Stadion seines Ex-Vereins bereitete Khedira den Ausgleich des 17 Jahre alten Luca Netz vor.

Friedrich: "Khedira ist ein Gewinner-Typ"

Nicht nur solche Aktionen erhoffen sie sich in Berlin vom Weltmeister, er soll auch vorangehen. "Er hat eine ungeheuer tolle Ausstrahlung, schon vom ersten Tag an in der Kabine. Er ist ein Gewinner-Typ als Weltmeister, ich bin sehr froh, dass wir es geschafft haben, ihn zu holen", erklärte Hertha-Sportdirektor Arne Friedrich im CHECK24 Doppelpass auf SPORT1.

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Khedira wisse genau, wann er welche Wege machen müsse, manche Spieler würde da auch zu viel rennen, Khedira habe da ein sehr gutes Maß. "Er weiß auch, wann er gradlinig spielen muss – er hat diese Erfahrung, mit der er uns noch sehr helfen wird."

Sogar eine Zukunft nach der Saison von Khedira im Hertha-Dress ist laut Friedrich möglich. "Nach Ende der Saison werden wir uns hinsetzen und besprechen, wie es weitergeht", sagte der Sportdirektor. Khediras aktueller Vertrag läuft bis zum Saisonende.

Auch SPORT1-Experte Stefan Effenberg ist überzeugt von der Qualität Khediras. "Sami Khedira passt perfekt zur Hertha mit seiner Erfahrung, die Pal Dardai ja nun so dringend braucht. Er kann die Mannschaft auch in der Kabine zusammenhalten, davon bin ich überzeugt. Mit seiner Einwechslung hat man ja gesehen, worauf wir uns in den kommenden Wochen noch freuen dürfen", erklärte Effenberg.

Bobic? Friedrich hält sich bedeckt

Auch bezüglich der Gerüchte um Fredi Bobic als möglichen Nachfolger von Michael Preetz nahm Friedrich Stellung. Er hielt sich allerdings bedeckt. "Ich kenne ihn als Mitspieler und habe eine hohe Meinung von ihm, Ich kann zu den Gerüchten nichts sagen, mit mir hat darüber auch keiner gesprochen."

Laut Friedrich gibt es für die Hertha nur noch ein Ziel in dieser Saison – den Klassenerhalt. "Wir sind überzeugt in der Liga zu bleiben, aber es ist noch ein harter Weg bis zum Ende der Saison. Aber wir arbeiten sehr gut alle zusammen, und ganz wichtig: In der Mannschaft ist Leben!"

Nicht zuletzt dank Khedira.

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